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11.01.2002

10:28 Uhr

Trotz neuer Brände

Feuerfront in Australien unter Kontrolle

Trotz zwei neuer wahrscheinlich mutwillig gelegter Brände ist die Feuerwalze im Süden Australiens weitgehend unter Kontrolle. Nach Medienberichten vom Freitag erlauben günstigere Wetteraussichten, dass eine größere Anzahl der erschöpften Einsatzkräfte über das Wochenende zu ihren Familien nach Hause kann. Noch am Donnerstag hatten die Wetterprognosen weitere Hitze und starke Winde angezeigt.

Foto: ap Quelle: Handelsblatt

Foto: ap

dpa SYDNEY. Ein mutmaßlich durch Brandstiftung ausgelöstes Feuer im Brisbane Water National Park im zentralen Küstenabschnitt des Bundesstaates New South Wales (NSW) konnte am Freitag auf 70 Hektar eingedämmt werden, teilte die Feuerwehr-Einsatzleitung mit. Auch ein zweiter neuer Brand unweit der Batemans Bay konnte laut Angaben des Senders ABC unter Kontrolle gebracht werden.

Seit Beginn der Brand-Katastrophe am Weihnachtstag hat die Polizei 33 Personen wegen Brandstiftung festgenommen. Ein Großteil der Festgenommenen sind Jugendliche.

Angesichts einer den ganzen Bundesstaat noch immer durchziehenden Flammenfront von insgesamt 3 200 Kilometern Länge hatte Einsatzleiter Phil Koperberg am Donnerstag vor verfrühten Hoffnungen auf eine Ende der Krise gewarnt. Die Eindämmung der Feuer erfordere äußerste Wachsamkeit und anhaltenden Einsatz. Besondere Risikogebiete blieben unter anderen die Regionen südwestlich von Sydney und im Hunter Valley. An eine Aufhebung des Notstandes sei erst in Wochen zu denken. Die Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten würden die Einsatzkräfte noch Monate beschäftigen, meinte Koperberg.

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