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30.04.2003

12:57 Uhr

Trotz Umsatzplus

Dialog Semiconductor weiter in roten Zahlen

Der deutsch-britische Chip-Entwickler Dialog Semiconductor hat mit Hilfe neuer Produkte den Abwärtstrend beim Umsatz im ersten Quartal gestoppt, operativ aber weiter rote Zahlen geschrieben.

Reuters KIRCHHEIM/TECK. Der Umsatz sei im ersten Quartal erstmals seit drei Jahren im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um zehn Prozent auf 21,0 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Kirchheim unter Teck bei Stuttgart mit. 50 Prozent des Umsatzes seien mit neu entwickelten Multimedia- und Telefon-Chips erzielt worden. Vor Zinsen und Steuern fiel ein Verlust von 6,9 (Vorjahr 5,2) Millionen Euro an. Dialog hatte seine schwedische Tochter aus Kostengründen geschlossen, was künftig jährlich 2,5 Millionen Euro einsparen soll. Im ersten Quartal entstanden dadurch aber einmalige Kosten von 1,5 Millionen Euro.

Die Dialog-Aktie, die im Zuge der Indexreform im März aus dem Neuer-Markt-Index Nemax50 herausgefallen war, kletterte zeitweise um 16 Prozent auf 1,21 Euro. Am Mittag notierte sie bei 1,14 Euro.

Für das Gesamtjahr 2003 erwartet Dialog-Chef Roland Pudelko einen möglicherweise prozentual zweistelligen Umsatzzuwachs, rechnet aber noch mit roten Zahlen. Die Gewinnwende solle sich im zweiten Halbjahr einstellen, hatte er Ende Februar gesagt. Die Halbleiterindustrie kämpft seit über zwei Jahren mit der schwersten Krise in ihrer rund 50-jährigen Geschichte.

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