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12.01.2001

14:42 Uhr

dpa DHAKA. Birma und Bangladesch haben nach einem Grenzzwischenfall am Freitag Tausende von Truppen an der gemeinsamen Grenze zusammengezogen. Der Grund ist der geplante Bau eines birmanischen Staudamms am Grenzfluss Naaf. Bangladesch widersetzt sich dem Bau.

Kommandeure der paramilitärischen Grenztruppen von Bangladesch erklärten, birmanische Truppen hätten gegenüber der Stadt Teknaf Schützengräben ausgehoben und schwere Artillerie in Stellung gebracht. "Wir haben unsere eigenen Maßnahmen getroffen", sagte Kommandant Rafiqur Rahman.

Teknaf liegt im äußersten Südzipfel von Bangladesch. Vertreter der Stadt teilten mit, die Bangladesch-Truppen in der Region seien in Alarmbereitschaft versetzt worden.

Am Montag hatten sich Grenztruppen beider Staaten ein Feuergefecht geliefert. Nach einem Treffen von Offizieren beider Seiten hat Birma den Dammbau vorerst ausgesetzt.

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