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25.01.2003

12:17 Uhr

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Türkei setzt auf Kriegsvermeidung

Die Türkei setzt weiter darauf, dass ein Irak-Krieg doch noch vermieden werden kann. "Wir wollen alle Möglichkeiten für einen Frieden ausschöpfen", sagte der türkische Regierungschef Abdullah Gül am Samstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

HB/dpa DAVOS. Er verwies auf die schweren negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Golfkriegs von 1991 auf sein Land, der auch zu einer halben Million Flüchtlinge führte. "Das ist der Grund, warum die Türkei gegen Krieg ist", sagte Gül.

Sollten die Spannungen doch in einen bewaffneten Konflikt münden, werde sein Land keine territorialen Ansprüche an den Irak stellen, erklärte der Regierungschef. "Wir wollen den Irak nicht geteilt wissen." Gül wich Fragen aus, ob die USA Luftwaffenbasen in der Türkei nutzen oder ob US-Truppen über Land in den Nord-Irak eindringen können. "Das werden wir sehen", sagte er lediglich. Gül wollte am Samstag mit dem amerikanischen Außenminister Colin Powell in Davos zusammentreffen.

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