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04.02.2002

17:55 Uhr

Tyco International

Zwischenruf: Neue Spielregeln

Weniger ist mehr? Im Fall von Tyco International bewahrheitet sich die Redensart nicht. Der amerikanische Mischkonzern hat seinen Investoren Einzelheiten über Hunderte von Firmen-Zukäufen für mehr als 8 Mrd. $ in den vergangenen drei Jahren verschwiegen.

kk Das hat dem ohnehin schwachen Aktienkurs einen weiteren Stoß versetzt. Tyco hat zwar gegen keine Bilanzierungsregel verstoßen, da die Gesamtsumme der Ausgaben in den Geschäftsberichten auftauchte. Und es mag auch sein, dass die Zukäufe für den 35-Mrd.-$-Konzern nur Peanuts waren. Aber die Investoren sehen das anders. Und Tyco sollte besonders vorsichtig sein. Denn auch, wenn alle SEC-Untersuchungen bisher glimpflich ausgegangen sind für den Konzern mit Sitz auf den Bermuda-Inseln: Den Anlegern Informationen vorzuenthalten - das kann sich insbesondere nach dem Zusammenbruch von Enron kein Unternehmen mehr leisten. Die Anleger haben ein Recht darauf, selbst zu entscheiden, was wichtig ist und was nicht.

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