Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.01.2003

17:03 Uhr

Über der Marke von 1,06 Dollar

Euro weiter im Aufwärtstrend

Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag trotz positiver Konjunkturdaten in der Eurozone kaum verändert. Gegen Abend notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,0657 US-Dollar und damit auf dem Niveau des Vortages.

HB/dpa FRANKFURT.

Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs wie bereits am Vortag auf 1,0653 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9387 (0,9387) Euro. Der Euro befindet sich nach Einschätzung von Experten weiterhin in einem Aufwärtstrend in Richtung 1,10 Dollar. Die jüngsten Konjunkturdaten seien angesichts der nach wie vor großen Kriegssorgen verpufft. "Daten spielen derzeit eine untergeordnete Rolle", sagte Alexandra Bechtel von der Commerzbank. "Im Augenblick spielen die weltpolitischen Sorgen die wichtigste Rolle."

Nach Ansicht der WestLB-Experten waren bei der Euro- und Dollarentwicklung am Dienstag vor allem US-Unternehmensdaten ausschlaggebend. "Da die Investoren die Diskussionen über die weltpolitische Lage langsam langweilen und es zudem an marktrelevanten Konjunkturdaten fehlt, konzentrieren sie sich auf den prall gefüllten US-Unternehmenskalender." Die Zahlen seien aber nicht gut genug gewesen, um den Dollar zu stützen. Aus diesem Grund bleibe die US-Währung schwach.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6626 (0,6635) britische Pfund, 126,50 (125,96) japanische Yen und 1,4614 (1,4608) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete in London am Nachmittag 353,80 (355,85) Dollar. Der Preis für den Kilobarren betrug 10 740 (10 740) Euro.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×