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07.04.2003

13:40 Uhr

Übernahmeangebot für Aktionäre

Rheinmetall will Kolbenschmidt Pierburg ganz

Der Düsseldorfer Technologie- und Wehrtechnikkonzern Rheinmetall will den Automobilzulieferer Kolbenschmidt Pierburg vollständig übernehmen und unterbreitet deshalb den außen stehenden Aktionären ein Abfindungsangebot.

Reuters DÜSSELDORF. Rheinmetall teilte am Montag mit, den freien Aktionären 15 ? je Aktie zahlen zu wollen. Damit würde sich ein Kaufpreis für die knapp 20 % von etwa 75 Mill. ? ergeben. Derzeit hält Rheinmetall rund 81,5 % an dem Unternehmen.

Die im SDax notierte Kolbenschmidt-Aktie, die am Morgen vom Handel ausgesetzt war und zuletzt bei zwölf Euro notierte, stieg bei Wiederaufnahme des Handels über den Abfindungspreis auf 15,05 ?. Im weiteren Verlauf lag der Kurs bei 15,20 ? und damit 28 % im Plus. Die im MDax notierte Rheinmetall-Aktie stieg bis zum Nachmittag um 7,5 % auf 15,15 ?.

Kolbenschmidt setzte im Geschäftsjahr 2002 mit 11 535 Mitarbeitern 1,9 Mrd. ? um und erzielte ein Ergebnis vor Steuern (Ebt) von 57 Mill. ?. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag bei 97 Mill. ?.

Ferner teilte Rheinmetall mit, die Aktionäre sollten an der verbesserten Ertragslage beteiligt werden und für 2002 einen Bonus erhalten. Auf die Stammaktien soll danach eine Dividende von 0,64 (Vorjahr 0,44) Euro gezahlt werden und auf die Vorzüge 0,70 (0,50) Euro. Darin enthalten sei ein Bonus von jeweils 0,20 ?. Dank des erfolgreich abgeschlossenen Restrukturierungsprogramms im vergangenen Jahr sei das operative Ergebnis (Ebit) 2002 auf 392 (195) Mill. ? gestiegen. Der Umsatz lag den Angaben zufolge mit 4,6 Mrd. ? auf Vorjahresniveau. Bereinigt um Änderungen im Konsolidierungskreis entspreche dies einem Wachstum von sechs Prozent.

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