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07.03.2003

16:07 Uhr

Überraschender Vorstoß von London, Paris und Berlin

„Botschaft an die Märkte“ vorgelegt

Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben am Freitag in Brüssel im Kreise der EU-Partner überraschend ein gemeinsames Papier vorgelegt, das von Diplomaten eine "Botschaft an die Finanzmärkte" genannt wurde.

HB/dpa BRÜSSEL. Darin werde die Verbindung einer stabilitätsorientierten Finanzpolitik in Europa mit einer Politik für mehr Wachstum angemahnt, sagte der österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser am Rande des Finanzministertreffens.

"Da war ich positiv überrascht", sagte Grasser. Von einer Aufweichung des Stabilitätspaktes könne überhaupt keine Rede sein. Er schlug vor, das Papier noch mit einer Prioritätenliste zu ergänzen. So sollte es für die Reform der Arbeitsmärkte klare Fristen geben.

Grasser sagte, im Kreise seiner Amtskollegen sei erwartet worden, der Frühjahrsgipfel der EU am 21. März in Brüssel werde ein klares Signal für den Stabilitätspakt zur Absicherung des Euro geben. Diplomaten sagten, angesichts schwacher Wachstumsraten und hoher Ölpreise sollte mit dem Papier eine Botschaft an die Finanzmärkte gegeben werden.

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