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18.07.2000

16:08 Uhr

Übertroffene Analysten-Schätzungen im zweiten Quartal

General Motors erhöhen Gewinn auf 2,93 USD je Aktie

General Motors hat im zweiten Quartal einen Gewinn je Aktie von 2,93 USD erwirtschaftet und damit die First Call Konsensus-Schätzungen von 2,81 USD klar übertroffen.

dpa-afx/Reuters DETROIT/NEW YORK. General Motors Corp hat im bis zum 30. Juni laufenden zweiten Quartal einen Gewinn je Aktie von 2,93 USD erwirtschaftet. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn 2,66 USD betragen. Wie das Unternehmen am Dienstag in New York mitteilte, habe GM damit die First Call Konsensus-Schätzungen von 2,81 USD klar übertroffen.

Der Umsatz hat im gleichen Zeitraum 48,743 Mrd. USD betragen, in der gleichen Vorjahresperiode wurden 45,067 Mrd. USD umgesetzt. Der Nettogewinn betrug nach Unternehmensangaben 1,751 Mrd. USD gegenüber 1,918 Mrd. USD ein Jahr zuvor. Für die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres wies GM einen Umsatz von 95,601 Mrd. USD gegenüber 87,502 im ersten Halbjahr 1999 aus. Der Gewinn je Aktie betrug 5,87 USD, zuvor wurden 5,44 USD je Anteilsschein erwirtschaftet. Das Unternehmen weist für den Zeitraum einen Netto-Gewinn von 3,534 Mrd. USD gegenüber 3,980 Mrd. USD aus.

Während GM im ersten Quartal noch in drei von vier Absatzregionen Ergebniszuwächse erwirtschaftete, war dies nach Angaben des Konzerns im zweiten Quartal nur in einer von vier Absatzregionen der Fall. So erwirtschaftete der Automobilkonzern in Nordamerika nach eigenen Angaben im zweiten Quartal mit 1,411 (1,483) Mrd. Dollar einen geringeren Gewinn als im Vorjahr, was vor allem auf Kosten für neue Produkte und Internetinitiativen zurückgeführt wurde. Auch in Europa musste GM mit 166 (187) Mill. Dollar Gewinneinbußen hinnehmen, was GM vor allem mit der Markteinführung neuer Modelle erklärte. GM ist auch Mutterkonzern des deutschen Herstellers Opel, der zuletzt Verluste erwirtschaftete.

In der Region Lateinamerika/Afrika/Mittlerer Osten habe GM jedoch nach den Verlusten des Vorjahres wieder Gewinne in Höhe von zehn Mill. Dollar erzielt, hieß es weiter. Dagegen nahmen die Verluste in der Region Asien/Pazifik auf 123 (Vorjahr Verlust 81) Mill. Dollar nochmals zu. Damit seien die Einnahmen aus der Automobilsparte des Konzerns insgesamt auf 1,464 (1,551) Mrd. Dollar zurückgegangen.

"Die nordamerikanischen und europäischen Märkte waren im zweiten Quartal weiter sehr stark, und unsere Ergebnisse der Automobilsparte sind fest profitabel geblieben", sagte GM-Chef G. Richard Wagoner. Darüber hinaus sei in der Region Lateinamerika/Afrika/Mittlerer Osten mit dem dritten profitablen Quartal in Folge ein deutlicher Ergebnisumschwung erreicht worden. Unterstützt habe die Gewinnentwicklung zudem das Ergebnis der Sparte Finanzdienstleistungen, dass auf 395 (391) Mill. Dollar gestiegen sei. Die Verluste aus der Tochter Hughes Electronic seien ferner auf 64 (Vorjahr Verlust 92) Mill. Dollar zurückgefahren worden.

Analysten sprachen von guten Quartalszahlen, jedoch seien große Überraschungen ausgeblieben. GM habe bei der Automobil- und Lastwagenproduktion in den USA stärker als erwartet zugelegt, hieß es. Die GM-Aktie legte zu Handelsbeginn an der Wall Street leicht zu. Gegen 15.40 Uhr MESZ lag das Papier um einen Dollar im Plus bei 61-3/8 Dollar.

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