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07.03.2003

15:36 Uhr

Ulf Schneider folgt nach

Fresenius-Chef Krick legt Ende Mai Amt nieder

Der Vorstandschef des Bad Homburger Gesundheitskonzerns Fresenius AG , Gerd Krick, wird sein Amt Ende Mai niederlegen. Krick werde sein Amt nach der Hauptversammlung am 28. Mai beenden, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Reuters BAD HOMBURG. Als Nachfolger habe der Aufsichtsrat einstimmig den Finanzchef der Fresenius-Tochter Fresenius Medical Care (FMC), Ulf Schneider, bestimmt. Schneider werde sein Amt Ende Mai übernehmen. Nach zwei schwierigen Jahren sei der Konzern nun wieder auf Wachstumskurs, erklärte Krick. "Damit ist es jetzt an der Zeit, die Verantwortung für das Unternehmen in jüngere Hände zu legen", fügte der 64-Jährige hinzu. Krick werde künftig den Vorsitz des Aufsichtsrats der Fresenius AG übernehmen.

Der 37-jährige Schneider leitet seit November 2001 das Finanzressort des Dialysespezialisten FMC. Schneider habe seine Fähigkeiten bei FMC bereits unter Beweis gestellt und sei ein Garant für die Umsetzung der Unternehmensziele, erklärte Krick. Ein Nachfolger für Schneider bei FMC sei noch nicht bestimmt. FMC-Chef Ben Lipps werde zunächst kommissarisch das Finanzressort des am Deutschen Aktienindex (DAX) gelisteten Dialysespezialisten übernehmen.

Die im MDax gelistete Fresenius hatte im vergangenen Jahr das Ergebnis deutlich gesteigert. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg der Gewinn um zehn Prozent auf 837 Mill. ?. FMC verzeichnete nach einem starken Schlussquartal dank guter Geschäfte mit Dialyseprodukten 2002 ebenfalls einen kräftigen Gewinnanstieg. Auch für das laufende Jahr rechnet FMC mit einer positiven Geschäftsentwicklung.

Die Aktien von FMC lag nach der Mitteilung rund 2 % im Plus bei 42,50 ?, die Papiere der Fresenius AG gewannen drei Prozent auf 39,10 ?.

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