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14.01.2008

10:21 Uhr

Umfrage

McCain setzt sich deutlich ab

Vor den Vorwahlen im amerikanischen Staat Michigan hat John McCain bei den Republikanern deutlich die Führung in den landesweiten Umfragen übernommen. Bei den Demokraten liegt Hillary Clinton weiter vor ihrem Rivalen Barack Obama. Und allmählich wird der Ton härter.

Republikaner John McCain und seine Frau Cindy. Foto: dpa

Republikaner John McCain und seine Frau Cindy. Foto: dpa

HB NEW YORK. Der 71-jährige Senator McCain profitierte offenbar vor allem von seinem Sieg bei der Vorwahl in New Hampshire. Bei der Umfrage der „Washington Post“ und des Fernsehsenders ABC sprachen sich 28 Prozent für McCain aus, eine weitere Umfrage der „New York Times“ und des Senders CBS sah ihn sogar mit 33 Prozent in Führung. Chancen haben bei den Republikanern aber auch noch Huckabee (20 bzw. 18 Prozent) und Romney (19 bzw. 8 Prozent). Der Auftrieb für McCain ging offenbar vor allem zu Lasten des ehemaligen New Yorker Bürgermeisters Rudolph Giuliani (15 bzw.10 Prozent).

Das Bewerberlager der Demokratischen Partei wird von Clinton angeführt, die bei beiden Umfrage einheitlich mit 42 Prozent vorn gesehen werden. Für Obama werden mal 37, mal 27 Prozent vorhergesagt. Bei John Edwards waren sich die Demoskopen wieder einig; beide Umfragen sehen ihn mit elf Prozent auf dem dritten Platz.

Obama stellte am Sonntag ein Programm vor, das die Wirtschaft mit Steuerentlastungen ankurbeln soll. Das Paket hat je nach Konjunkturentwicklung ein Volumen von 75 bis 120 Milliarden Dollar und ist damit etwas umfangreicher als der Plan, den Clinton am Freitag präsentiert hat. Der Vorschlag Obamas sieht vor, dass 150 Millionen Beschäftigte für die ersten 8.100 Dollar (5.475 Euro) ihres Einkommens einen Steuernachlass von 250 Dollar (169 Euro) erhalten.

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