Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.02.2002

15:23 Uhr

Umfrage

Ostdeutsche finden Schröder sympathischer

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist den Ostdeutschen sympathischer als sein bayerischer Herausforderer Edmund Stoiber (CSU).

dpa LEIPZIG. So finden 52 % den Kanzler sympathisch, aber nur 23 % den bayerischen Ministerpräsidenten. Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte, repräsentative Umfrage des Leipziger Instituts für Marktforschung im Auftrag der "Leipziger Volkszeitung".

Auf dem Feld der Wirtschaftspolitik halten allerdings 39 % der Ostdeutschen den CSU-Chef für kompetenter als Schröder (29 %). 42 % trauen dem Bayern auch die besseren Konzepte im Kampf gegen Kriminalität und Gewalt zu. Bei Schröder sehen dies nur 27 %. Stoiber gilt der Umfrage zufolge im Osten auch als führungsstärker und kompromissloser.

Schröder steht im Urteil der Ostdeutschen erneut vor Stoiber, wenn es um die Ost-Förderung geht: 43 % halten ihn auf diesem Gebiet für kompetent (Stoiber: 23 %). 44 % sehen in Schröder auch den geeigneteren Mann, um für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen (Stoiber: 22 %).

Trotz des hohen Sympathiewerts für den Kanzler führt bei den ostdeutschen Wählern die Union vor der SPD: Nach der Umfrage des Leipziger Instituts von Ende Januar würden 30 % für die Union stimmen, 28 % für die SPD und 21 % für die PDS. Es folgen FDP (8 %) und Grüne (5 %).

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×