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18.01.2005

15:53 Uhr

Umfragen im Auftrag des World Economic Forum

Bürger verlangen mehr Einsatz gegen Armut

Die Bekämpfung von Armut und Hunger sowie der Krieg gegen den internationalen Terrorismus empfinden die Bürger rund um den Globus als gleichrangig wichtige Aufgaben für die Politiker im Jahr 2005. Das geht aus einer im Auftrag des World Economic Forum (WEF) vom demoskopischen Institut Gallup in 50 Ländern durchgeführten Befragung hervor.

cr GENF. Jeweils 14 Prozent der 60



000 Befragten, die die Ansichten von 1,2 Milliarden Menschen widerspiegeln, sahen diese beiden Themen als vorrangig an. 13 Prozent sprachen sich für die Reduzierung von Kriegen und Konflikten aus, ebenso viele empfinden die Förderung des wirtschaftlichen Wachstums als Top-Thema. Aus einer parallel durchgeführten Umfrage bei mehr als 2000 Teilnehmern des Davoser Jahrestreffens des WEF durch das Institut Weber Shandwick geht hervor, dass die Führungseliten aus Politik und Wirtschaft der Entwicklung einer Partnerschaft mit den armen und unterentwickelten Ländern (32 Prozent) Priorität vor der Ausmerzung von Armut und Hunger (30 Prozent) geben. 17 Prozent sprachen sich für eine globale Verbesserung der Bildungschancen aus, 16 Prozent für mehr Nachhaltigkeit in der Umweltpolitik. "Dieser Überblick gewährt uns wertvolle Einsichten über die Prioritäten von Bürgern und Politikern", sagte der Vorsitzende des WEF, Klaus Schwab. "In Davos werden wir die Prioritäten für die globale Agenda in 2005 erarbeiten." Während für die US-Bürger der Krieg gegen den Terror absoluten Vorrang genießt (26 Prozent), liegt den Europäern der Abbau von Konflikten weltweit (17 Prozent) mehr am Herzen. Der Ruf nach Armutbekämpfung erschallt vor allem aus Lateinamerika (30 Prozent), während die Asiaten sich vornehmlich um das globale Wachstum Sorgen machen (21 Prozent).

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