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08.02.2001

10:09 Uhr

Umorganisation des Unternehmens

Unilever steigert Umsatz um 16 % auf 47,6 Mrd. Euro

Der niederländisch-britische Lebensmittel- und Waschmittelhersteller hat im Jahr 2000 einen Vorsteuergewinn von 2,66 Mrd. Euro gemacht. Das entspricht einem Rückgang von 39 Prozent.

dpa ROTTERDAM. Der niederländisch-britische Lebensmittel- und Waschmittelhersteller Unilever hat im Jahr 2000 einen Vorsteuergewinn von 2,66 Mrd. Euro (5,2 Mrd. DM) gemacht. Dies waren 39 % weniger als im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Rotterdam mit. Der Umsatz erhöhte sich um 16 % auf 47,6 Mrd. Euro. Für 2001 erwartet Unilever ein Wachstum der Erträge je Aktie "im niedrigen zweistelligen Bereich".

Für die niederländischen Aktionäre soll im Mai eine Dividende von 0,95 Euro gezahlt werden, für die britischen 8,67 Pence je Aktie. Damit erhöht sich die Dividende in den Niederlanden um 13 % auf 1,43 Euro (1999: 1,27 Euro), in Großbritannien um 5 % auf 13,07 Pence (1999: 12,50 Pence).

Integration der Neuerwerbungen

Damit lag Unilever am unteren Rand der Analysten-Erwartungen, die mit einem Gewinn zu aktuellen Wechselkursen zwischen 1,044 und 1,486 Mrd. Euro oder 1,27 bis 1,46 Euro Gewinn je Aktie gerechnet hatten. Tatsächlich erzielte Unilever den vorläufigen Angaben zufolgen einen Gewinn je Aktie bei konstanten Wechselkursen von 1,12 Euro und zu aktuellen Wechselkursen von 1,07 Euro.

Für 2001 erwartet Unilever ein Wachstum der Erträge je Aktie "im niedrigen zweistelligen Bereich". Die Umorganisation des Unternehmens mit Konzentration auf weniger Produkte mit höherem Marktanteil hat nach Angaben des Unternehmens im vorigen Jahr Investitionen von 1,8 Mrd. Euro erforderlich gemacht. Die Integration der Neuerwerbungen Bestfoods, Slim-Fast und Ben & Jerry erfolge nach Plan.



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