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06.03.2003

12:35 Uhr

Umsatz-Anteil soll gesteigert werden

Loewe setzt auf Flachbildschirme

Der fränkische Elektronikhersteller Loewe will in den kommenden Jahren sein Geschäft mit Flachbildschirmen stark ausbauen.

Reuters MÜNCHEN. In zwei Jahren wolle das Unternehmen mit TV-Geräten ohne Bildröhren einen Anteil am Gesamtumsatz von 30 Prozent erreichen, sagte Loewe-Technikvorstand Gerhard Schaas am Donnerstag zu Reuters. Zuletzt erwirtschaftete das Unternehmen rund 375 Millionen Euro im Jahr. Bis 2005 werde der Hersteller rund 50 Prozent seiner Kapazitäten in die Entwicklung so genannter Plasma- und LCD-Geräte setzen. Dann sollten etwa ein Fünftel aller dann rund 450 000 bei Loewe produzierten Geräte auf die konventionelle Bildröhre verzichten.

Gleichzeitig trat Schaas Erwartungen entgegen, das Geschäft mit Röhrengeräten sei in absehbarer Zeit marktweit am Ende. Im europäischen Raum werde das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis der Röhren- gegenüber den Flachgeräten im herkömmlichen Geschäft noch längere Zeit bestehen bleiben, sagte der Vorstand des im MDAX notierten Unternehmens. "Die Zeit der TV-Röhre ist noch nicht vorbei."

Zudem bestätigte das Vorstandsmitglied einen Bericht der "Financial Times Deutschland", wonach Loewe am für 2003 prognostizierten Umsatzwachstum von rund zehn Prozent und einer Verbesserung des Gewinns vor Steuern und Zinsen (Ebit) festhalte. "Das sind unsere Planungen", sagte Schaas. Die Loewe-Aktie verlor in einem leicht schwachen Marktumfeld am Donnerstagvormittag gut zwei Prozent auf 9,06 Euro.

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