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11.01.2001

15:00 Uhr

rtr GRASBRUNN. Die am Neuen Markt gelistete Ixos Software AG hat im zweiten Quartal ihres Geschäftsjahres 2000/01 (zum 30. Juni) nach eigenen Angaben einen Rekordumsatz erzielt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sei der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 8,4 Prozent auf 33,6 von 30,9 Millionen Euro gestiegen und habe die eigenen Erwartungen übertroffen, teilte der Anbieter von Dokumentenmanagement-Software aus Grasbrunn bei München am Donnerstag mit. Die Neuausrichtung des Vertriebs in Deutschland habe im Inland für ein Umsatzwachstum von zehn Prozent gesorgt. Der Aktienkurs von Ixos reagierte mit einem Sprung um 17,2 Prozent auf 6,27 Euro.

Rascher als geplant sei die Senkung der Kosten gelungen, so Ixos weiter. Die Ergebnisse für das zweite Quartal und das erste Habjahr 2000/01 sollen am 1. Februar bekannt gegeben werden. Im ersten Quartal hatte Ixos den Umsatz um 24 Prozent auf 24 (19,3) Millionen Euro gesteigert, der Fehlbetrag sank auf 2,4 (6,8) Millionen Euro. Nach früheren Angaben will Ixos seine Kosten im laufenden Geschäftsjahr um 20 Millionen Euro reduzieren und in die Gewinnzone zurückkehren. Der Umsatz soll um rund 15 Prozent auf 123 Millionen Euro steigen.

Ixos war 1999/2000 in die Verlustzone geraten und hatte einen Verlust von 27,1 Millionen Euro ausgewiesen, während ein Jahr zuvor noch 10,2 Millionen Euro Gewinn zu Buche gestanden hatten. Danach war fast die ganze Führung ausgetauscht worden, als Letzter ging im Dezember 2000 Entwicklungschef Markus Seyfried. Mit dem Schweizer Jörg Wyttenbach hat Ixos seit drei Monaten einen neuen Vertriebsvorstand. Die Aktie hat gegenüber den Höchststand im März vergangenen Jahres fast 95 Prozent ihres Wertes verloren.

Mehr als die Hälfte des Umsatzes entfiel im zweiten Quartal mit 18,7 Millionen Euro auf Softwarelizenzen, mit Serviceleistungen setzte Ixos den Angaben zufolge 8,5 Millionen Euro, mit Wartung 6,4 Millionen Euro um. Vergleichszahlen nannte das Unternehmen nicht.

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