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13.02.2001

13:37 Uhr

dpa BREISBACH. Der Software-Spezialist Brain International sieht sich nach Abschluss der Umstrukturierungsphase nun in einer guten Ausgangsposition für das Geschäftsjahr 2001. Im vergangenen Jahr musste die am Neuen Markt notierte Brain International AG einen operativen Verlust von 40,8 Mill. Euro DM (79,8 Mill. DM) verkraften, nachdem das Minus ein Jahr zuvor nur 12,3 Mill. Euro betragen hatte. Wie Brain am Dienstag weiter berichtete, lag der Umsatz nach den vorläufigen Zahlen mit 118,6 Mill. Euro um knapp 12 Mill. Euro unter dem Vorjahreswert.

Einmalige Sondereinflüsse in Höhe von 17,8 Mill. Euro belasteten das Betriebsergebnis. Dazu zählten Kosten für den Personalabbau und die Restrukturierung. Der Anbieter von Standardsoftware für den Mittelstand reduzierte im vergangenen Jahr die Mitarbeiterzahl um 23 % auf jetzt rund 1 100 Mitarbeiter. Brain hatte sich im Jahr 2000 neu ausgerichtet und auf das Kerngeschäft konzentriert. Neuer Mehrheitsaktionär wurde die Baader Wertpapierhandelsbank AG in München.

Im Januar 2001 sei der Umsatz um 14 % gestiegen, hieß es bei Brain. Erstmals habe die Tochtergesellschaft in den USA im Januar einen positiven Ergebnisbeitrag leisten können, nachdem sie im Jahr 2000 noch 9,5 Millionen Euro zum operativen Verlust des Konzerns beigetragen hatte.

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