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29.01.2003

18:35 Uhr

Umsatz weiter Rückläufig

Schuler erwartet die Ertragswende

Der Göppinger Pressenhersteller Schuler erwartet nach dem Sturz in die roten Zahlen bereits 2002/03 (bis Ende September) die Ertragswende. Allerdings dürfte der Umsatz im laufenden Jahr weiter auf 500 bis 600 Millionen Euro schrumpfen, nach nach einem Minus von 8,3 Prozent auf 686,7 Millionen Euro 2001/02.

HB/dpa STUTTGART. Diese Prognose gab der Vorstandschef Horst Dienstbach am Mittwoch in Stuttgart. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen sackte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf minus 8,9 (Vorjahr: plus 25,6) Millionen Euro.

Dabei schlug zu Buche, dass die Kunden in Nordamerika - wo Schuler sich als Marktführer sieht - wegen schwacher Automobilkonjunktur Investitionen zurückstellen. Auch deshalb lag der Auftragsbestand zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres mit 487 Millionen Euro mehr als 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Nun stünden die aufgeschobenen Rationalisierungsinvestitionen der US-Autobauer aber vor der Realisierung. Dienstbach sprach von "konkret angefragten Projekten" von General Motors und Ford. Der erwartete Auftragsanstieg werde sich wegen der langen Durchlaufzeiten aber erst im Geschäftsjahr 2003/04 auswirken.

Zu der angekündigten Ertragswende sollen bereits zuvor Einsparungen bei Personal und Sachkosten in Höhe von 40 Millionen Euro beitragen. Dabei wird die Belegschaft bis Ende des laufenden Geschäftsjahres durch Ausnutzen von Fluktuation und Altersteilzeit auf 3800 (30.9.2002: 4072) reduziert, wobei die inländischen Gesellschaften vom Abbau betroffen sind. Betriebsbedingte Kündigungen schloss Dienstbach weitgehend aus. Von der Ausschüttung einer Dividende wollen Vorstand und Aufsichtsrat angesichts des Verlustes absehen. Zuletzt lag die Dividende lag bei 0,50 Euro je Vorzugsaktie und 0,40 Euro je Stammaktie.

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