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28.01.2003

09:20 Uhr

Umsatzplus

AT & S steigert operatives Ergebnis

Die Austria Technologie & Systemtechnik AG (AT&S) lag mit ihrem Ergebnis nach drei Quartalen im Geschäftsjahr 2002/03 (Geschäftsjahr zum 31. März) teilweise über den Erwartungen des von Reuters erstellten Analysten-Konsensus.

Reuters WIEN. Konkret lag AT&S bei Umsatz und Betriebsergebnis (Ebit) etwas über dem Konsensus, beim Ebit vor Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) leicht unter den Erwartungen von sechs österreichischen und internationalen Research-Abteilungen.

Beim Betriebsergebnis waren die Analysten im Durchschnitt von 15,4 Millionen Euro ausgegangen, AT&S erzielte nach neun Monaten 16,4 Millionen Euro Ebit und lag damit um 6,5 Prozent über den Erwartungen. Beim Ebitda lag AT&S mit tatsächlich 44,6 Millionen Euro um 2,2 Prozent unter den von Analysten erwarteten 45,8 Millionen Euro. Der Umsatz war mit 205,2 Millionen Euro um 2,1 Prozent über den Erwartungen von 201 Millionen Euro.

AT&S hat sämtliche Kennzahlen trotz der laut dem Unternehmen "schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen" gegenüber der Vorjahresperiode verbessert. Dies äußere sich eindeutig in den errreichten Margen. Die Bruttogewinnmarge sei auf 18,2 (14,7) Prozent gestiegen, die Ebit-Marge habe auf plus 8,0 (minus 1,6) Prozent gedreht und die Ebitda-Marge sei auf 21,7 (12,7) Prozent gestiegen, teilte AT&S am Dienstag mit.

Auch das Ergebnis je Aktie hat nach drei Quartalen 2002/03 gedreht und betrug plus 0,32 nach minus 0,14 Euro im Vorjahreszeitraum, so AT&S. Trotz des starken Preisdrucks sowie der Kosten des planmäßig anlaufenden Werkes in China seien sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis bereits zum dritten Mal in Folge gesteigert worden, heißt es in der Aussendung vom Dienstag.

Positiv auf die Ertragslage habe sich die vergleichsweise gute Kapazitätsauslastung sowie das laufende Kostenreduktionsprogramm ausgewirkt.

Der Nettomittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von 39,6 Millionen Euro sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 47 Prozent gesteigert worden, so die Aussendung weiters. In der Folge sei die Nettoverschuldung in Höhe von 55,5 (48,0) Millionen Euro trotz Errichtung des chinesischen Werkes gegenüber dem Vorquartal gering gehalten worden.

AT&S eröffneten in einem am Dienstag leicht festeren Neuen Markt mit mehr als zwei Prozent Kurszuwachs auf 8,60 (8,40) Euro, nachdem die Aktie in den Vortagen mit dem breiten Markt Kursverluste zu verzeichnen hatte. Seit Jahresbeginn haben AT&S damit 5,5 Prozent verloren. Der Nemax 50 Auswahlindex, in dem AT&S enthalten sind, hat seit Jahresanfang 0,1 Prozent nachgegeben.

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