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12.07.2000

12:25 Uhr

Umsatzzahlen erreichten im ersten Quartal 5,3 %

Allianz weiter auf Expansionskurs

Die Aktie hat sich in der ersten Hälfte des Jahres deutlich besser entwickelt als die Indices.

ddp MÜNCHEN. Die Allianz-Versicherung befindet sich weiterhin auf Expansionskurs. Wie der Vorstandsvorsitzende Henning Schulte-Noelle am Mittwoch in München auf der Hauptversammlung mitteilte, verzeichnet der größte deutsche Versicherungskonzern eine «erfreuliche Wachstumsdynamik» in allen Geschäftsbereichen. Der Konzernumsatz stieg nach Schulte-Noelles Angaben 1999 gegenüber dem Vorjahr um 16,4 Prozent auf 53,8 Milliarden Euro. Diese «gute» Umsatzentwicklung habe sich in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt, fügte der Allianz-Chef hinzu. Als volumenstärkste Geschäftssegmente nannte er die Schaden- und Unfallversicherung. Mit der im ersten Quartal des laufenden Jahres erreichten Umsatzsteigerung von 5,3 Prozent sei man zufrieden. Die Bruttobeitragseinnahmen in der Lebens- und Krankenversicherung stiegen 1999 um 16,3 Prozent auf 18,5 Milliarden Euro. Gerade im Bereich der anlageorientierten Produkte sei der Zuwachs im ersten Quartal 2000 mit zweistelligen Wachstumsraten «wieder besonders dynamisch» gewesen.

Von der Aufwandseite sei es für die Schaden- und Unfallversicherung kein gutes Jahr gewesen, räumte der Allianz-Chef ein. Insgesamt erreichte 1999 der Schadensaufwand aus Naturkatastrophen ein «Rekordniveau» für die Allianz-Gruppe. Allein die beiden Stürme «Lothar» und «Martin» verursachten nach Rückversicherung einen Aufwand von 260 Millionen Euro. Daneben sei Allianz im vergangenen Jahr von den Erdbeben in der Türkei, in Griechenland und Taiwan betroffen gewesen. Als «Sondereinfluss» nannte Schulte-Noelle den Beitrag der Allianz für den Entschädigungsfonds für Opfer und Hinterbliebene des Holocaust in Höhe von 76 Millionen Euro. Der Geschäftserfolg sei von 114.000 Mitarbeitern und 62.000 Vertretern in allen fünf Erdteilen erarbeitet worden, sagte der Allianz-Chef. Die Internationalisierung habe eine Verfünffachung des Umsatzes außerhalb Deutschlands gebracht. Aber auch in Deutschland sei das Beitragsvolumen in den zurückliegenden zehn Jahren auf 22 Milliarden Euro verdoppelt worden.

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