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02.05.2003

12:53 Uhr

Umstrittener USA-Trip

Regierung stärkt Schlauch den Rücken

Es gebe „keinen Anlass“ daran zu zweifeln, dass Rezzo Schlauch das notwendige „Fingerspitzengefühl“ bei der Aufteilung in einen dienstlichen und einen privaten Teil bei seiner Reise gehabt habe, sagte Regierungssprecher Bela Anda.

HB/dpa BERLIN. Regierungssprecher Bela Anda hat Wirtschafts-Staatssekretär Rezzo Schlauch (Grüne) wegen dessen umstrittener Dienstreise in die USA in Schutz genommen. Es gebe "keinen Anlass" daran zu zweifeln, dass Schlauch das notwendige "Fingerspitzengefühl" bei der Aufteilung in einen dienstlichen und einen privaten Teil bei seiner dreiwöchigen Reise gehabt habe, sagte Anda am Freitag in Berlin.

Ein privates Zwischenprogramm bei der Dienstreise hatte Schlauch in Erklärungszwang gebracht: Laut "Bild"-Zeitung hatte er über Ostern seinen Bruder in Las Cruces im US-Staat New Mexico besucht.

Der Vorgang werde natürlich im Bundeswirtschaftsministerium geprüft, sagte eine Sprecherin. Bei der Reiseabrechnung müssten der dienstliche und der private Teil aufgeschlüsselt und ausgewiesen werden. Schlauch habe seine Reise am Freitag beendet. Die Abrechnung werde in nächster Zeit erfolgen. Schlauch wollte am Freitagmittag in Stuttgart vor die Öffentlichkeit treten. Auf die Frage, warum die Pressekonferenz nicht in Berlin stattfinde, sagte die Sprecherin des Wirtschaftsministeriums, Schlauch habe in der Region noch Treffen mit Vertretern mittelständischer Unternehmen.

Schlauch war bereits vor einem Jahr in die Kritik geraten, als er eine Erste-Klasse-Urlaubsreise nach Thailand mit dienstlich erworbenen Bonusmeilen bezahlte.

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