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17.01.2003

21:30 Uhr

UN-Resolution 1455 einstimmig verabschiedet

Sicherheitsrat verschärft Maßnahmen gegen Terrorgruppen

Wenige Tage vor seiner großen Ministerdebatte über internationalen Terrorismus hat der Weltsicherheitsrat die Sanktionen gegen El Kaida und alle anderen Terrororganisationen verschärft.

HB/dpa NEW YORK. Am Freitagabend wurde die UN-Resolution 1455 einstimmig verabschiedet. Sie ruft die internationale Gemeinschaft auf, den Terrorismus mit allen Mitteln zu stoppen.

Bereits am Montag werden die Außenminister der 15 Ratsmitglieder, darunter auch Bundesminister Joschka Fischer, in einer offenen Debatte über den Stand der Terrorismusbekämpfung sprechen. Außer Fischer kommen auch US-Außenminister Colin Powell und sein britischer Kollege Jack Straw nach New York. Den Vorsitz der eintägigen Aussprache im Sicherheitsrat hat Frankreichs Außenminister Dominique de Villepin.

Die neue Resolution gilt für einen Zeitraum von zwölf Monaten und fordert von allen UN-Mitgliedsländern unter anderem ein strikteres Vorgehen im Finanzbereich, das El Kaida und anderen Terrorgruppen den Boden für weitere Anschläge entziehen soll. Entsprechend soll jedes Land den UN innerhalb von 90 Tagen Rechenschaft darüber ablegen, wie viel Geldmittel von Terroristen es eingefroren und wie es alle übrigen UN-Sanktionen gegen Terrororganisationen verwirklicht hat.

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