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02.07.2000

19:00 Uhr

kol/mm DÜSSELDORF/FRANKFURT. Bei der Aktie der EADS, die am 10. Juli erstmals notiert werden soll, deutet sich trotz anfänglicher Zurückhaltung der Privatanleger eine Überzeichnung an. Wie der designierte Chief Executive Officer des neuen Luft- und Raumfahrtkonzerns, Rainer Hertrich, dem Handelsblatt sagte, ist das Interesse an dem Papier sowohl bei privaten Anlegern in Deutschland, Frankreich und Spanien als auch bei institutionellen Investoren sehr groß. Die EADS, die aus der Fusion von Daimler-Chrysler Aerospace, der französischen Aerospatiale-Matra und der spanischen Casa entsteht, ist zurzeit mit drei Teams auf einer Roadshow durch 14 Länder. Hertrich sagte, es sei noch zu früh, um eine klare Aussage zu machen, ob die Aktie bereits überzeichnet sei. Wie aus Frankfurter Bankenkreisen jedoch bekannt wurde, rechnet man dort mit einer deutlichen Überzeichnung. Die Nachfrage nach EADS-Aktien sei insgesamt sehr gut, hieß es. Unklarheit herrscht unterdessen noch darüber, in welche Börsenindizes die EADS kommen wird. Klar ist nur, dass sie im französischen CAC-40 die Aerospatiale-Matra ersetzen wird. Auch in den spanischen Ibex könnte sie aufgenommen werden. "Beim Dax und beim Euro Stoxx ist die Situation noch nicht geklärt", so Hertrich. Das Problem ist, dass die EADS gleichzeitig an den Börsen in Frankfurt, Paris und Madrid notiert wird, als Gesellschaft aber in den Niederlanden registriert ist. "Nicht alle nationalen Indizes sind auf eine solche Situation vorbereitet", kritisiert Hertrich.

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