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09.01.2002

13:32 Uhr

"Unklarheiten in Magazin-Bericht"

Sal.Oppenheim verwundert über Telekom-Prognose

Nach der Veröffentlichung einer angeblich internen Prognose der Telekom durch das Wirtschaftsmagazin "Capital" hat sich das Bankhaus Sal. Oppenheim am Mittwoch überrascht gezeigt: Das dort angegebene Defizit von rund 7 Milliarden Euro für 2002 wäre mehr als doppelt so hoch wie von Analyst Frank Rothauge selbst prognostiziert.

dpa-afx FRANKFURT. Die Tatsache, dass das Unternehmen damit auch in diesem Jahr die Gewinnschwelle wohl noch nicht erreichen würde, sei nebensächlich, so Rothauge. Er kenne niemanden, der damit ernsthaft gerechnet habe.

"Es gibt gewisse Unklarheiten in diesem 'Capital'-Bericht: Ich komme ins Stutzen, wenn ich lese, warum ein Unternehmen, das Verluste macht, Steuern in Milliardenhöhe zahlen soll". Rote Zahlen an sich seien nach wie vor nicht so problematisch, wenn die Telekom an der Reduzierung ihrer Schuldenlast arbeite. Ein drastischer Abbau wäre nur durch den für dieses Jahr geplanten Börsengang der erfolgreichen Mobilfunksparte T-Mobile zu erreichen.

Für Rothauge bleibt das Dax-Schwergewicht ein "Outperformer". Das heißt, dass in den kommenden Monaten mit einem deutlich zweistelligen Zuwachs gerechnet wird. Den fairen Wert der seit langer Zeit schwächelnden T-Aktie sieht er bei 32 Euro.

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