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12.01.2001

18:43 Uhr

dpa BOSTON. Der scheidende Präsident Bill Clinton erwartet für dieses Jahr in den USA ein Wirtschaftswachstum von 2,5 %. Zugleich äußerte er am Freitag in Boston (Massachusetts) die Hoffnung, dass die nach wie vor stabile Wirtschaft und die erwarteten Haushaltsüberschüsse der nächsten Jahre nicht durch eine Kombination aus zu hohen staatlichen Ausgaben und Steuerkürzungen gefährdet würden.

Clintons Prognose liegt niedriger als die jüngste Einschätzung eines Mitglieds der Zentralbank (Fed). Jack Guynn, Präsident der Fed - Bank in Atlanta, hatte ein dreiprozentiges Wachstum vorausgesagt. Im wirtschaftlichen Jahresbericht des Weißen Hauses, der am Freitag dem Kongress zugeleitet wurde, ist sogar von einer erwarteten Expansion um 3,2 % die Rede. Diese Schätzung beruht nach Expertenangaben aber auf frühere Berechnungen vom November.

Die US-Wirtschaft war im zweiten Quartal 2000 mit 5,6 % und im dritten Quartal des vergangenen Jahres nur noch mit 2,2 % Jahresrate gewachsen. Für das vierte Quartal 2000 wird mit einem Zuwachs von rund 2,5 % gerechnet.

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