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17.01.2002

14:18 Uhr

Unternehmen hofft auf öffentliche Mittel

Kurs von Cargolifter erholt sich leicht

Nach dem rasanten Kurssturz hat sich die Aktie des Luftschiff-Unternehmens Cargolifter wieder leicht erholt.

dpa BERLIN. Am Donnerstagmittag lag der Kurs mit 3,88 Euro um 20 Prozent über dem Schlusskurs des Vortags. Damit konnte er jedoch bei weitem nicht zum Stand vor dem Verkauf von Aktienpaketen eines Großinvestors aufschließen, als der Kurs über 5 Euro lag.

Derweil hofft Cargolifter weiter auf öffentliche Fördermittel. "Wir sind mit Bund und Land im Gespräch", sagte eine Firmensprecherin in Berlin. In einem Zeitungsbericht war Vorstandschef Carl von Gablenz zuvor mit der Aussage zitiert worden, das Cargolifter-Projekt sei ohne Staatshilfe nicht mehr zu machen. Die Sprecherin bekräftigte noch einmal, das Zitat sei aus dem Zusammenhang gerissen. Neben staatlicher Hilfe gebe es noch andere Möglichkeiten.

Bis zur Serienreife des geplanten Luftschiffs CL 160 im Geschäftsjahr 2004/05 (31. August) fehlen Cargo-Lifter noch rund 280 Millionen Euro (548 Mio DM). Insgesamt kostet das Projekt 580 Millionen Euro. Das Unternehmen entwickelt im brandenburgischen Brand das weltweit größte Transport-Luftschiff, das einmal Schwerlasten bewegen soll.

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