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30.01.2003

09:18 Uhr

Unternehmen ist weltweit drittgrößter Hersteller von Speicherchips

Hynix befürwortet Rettungsplan des Gläubigers

Der südkoreanische Chiphersteller Hynix Semiconductor hat im vergangenen Jahr seinen Verlust bei rückläufigen Umsätzen deutlich verringert.

Reuters SEOUL. Der Nettoverlust sei 2002 auf 1,9 Billionen Won (rund 1,56 Milliarden Euro) von 5,1 Billionen Won im Jahr 2001 gesunken, teilte Hynix am Donnerstag mit. Gleichzeitig fiel der Umsatz des weltweit drittgrößten Herstellers von Speicherchips um ein Viertel auf drei Billionen Won. Als Grund für den Rückgang nannte das Unternehmen die gesunkenen Chip-Preise.

Vor Bekanntgabe der Bilanzzahlen hatte das hochverschuldete Unternehmen mitgeteilt, eine Absichtserklärung mit seinem Hauptgläubiger, der Korea Exchange Bank, unterzeichnet zu haben. Demnach befürworte Hynix einen Rettungsplan, der den Verkauf der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Unternehmensbereiche für rund eine Milliarde Dollar vorsieht. Die Umstrukturierung solle die finanzielle Lage des Unternehmens bis 2006 deutlich verbessern.

Im vergangenen April hatte Hynix ein Übernahmeangebot seines US-Konkurrenten Micron, weltweit zweitgrößter Hersteller von Speicherchips, über 3,4 Milliarden Dollar abgelehnt.

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