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21.06.2000

11:27 Uhr

Reuters WIESBADEN. Die P&I Personal & Informatik AG rechnet damit, im laufenden Jahr statt eines nur ausgeglichenen Ergebnisses deutlich schwarze Zahlen zu schreiben. 1999/2000 sei das Ergebnis mit einem Verlust von 3,6 Mill. DM um 28 % besser ausgefallen als erwartet, teilte der am Neuen Markt notierte Softwareberater am Mittwoch mit. Der Konzernumsatz habe im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 35,9 Mill. DM zugelegt. Nachdem die P&I AG vor etwa zwei Wochen ihre Kundenzahl durch die Übernahme einer Lohnabrechnungssoftware von IBM auf 2650 verdreifachte, kündigte sie jetzt an, sich durch eine neue Kooperation Zugang zu mehr als 2700 Neukunden zu erschließen.

Für das laufende Geschäftsjahr (zum 31. März) rechnet der Hersteller von Personalsoftware statt der ursprünglich erwarteten schwarzen Null jetzt mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von zwei Mill. DM. Die Prognosen für das Umsatzwachstum sei gleichzeitig auf 45 % von zuvor 30 % angehoben worden. P&I begründete die Revision der Planzahlen mit der steigenden Nachfrage nach Internet-Dienstleistungen sowie dem zusätzlichen Geschäft mit der Lohnabrechnungssoftware von IBM.

Das Wiesbadener Unternehmen teilte weiterhin mit, dass die Zusammenarbeit mit der Wnet-Gruppe durch einen Vertriebspartnervertrag gefestigt worden sei. Über die Nutzung des bundesweiten IT-Beratungs- und Servicenetzes von Wnet erhalte P&I Zugang zu neuen Kunden aus dem Mittelstand. Die Wnet-Gruppe ist den Angaben zufolge ein strategischer Verbund von 23 ehemaligen Siemens/Nixdorf-Werksvertretungen.

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