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21.01.2003

15:29 Uhr

Unternehmen-Wettbewerb

Microsoft als bester Arbeitgeber geehrt

Als "Deutschlands bester Arbeitgeber 2003" ist das Software-Unternehmen Microsoft ausgezeichnet worden. In der Kategorie der mittelständischen Betriebe gewann die IT-Beratung Skytec bei München, berichtete das Wirtschaftsmagazin "Capital", Medienpartner des erstmals veranstalteten Wettbewerbs, am Dienstag in Berlin.

HB/dpa BERLIN. Die Studie wurde vom Marktforschungsunternehmen Psychonomics in Köln und dem Forschungsinstitut "Great Place to Work Institute Europe" erarbeitet. Sie ist Teil des von der Europäischen Kommission initiierten gesamteuropäischen Wettbewerbs "Beste Arbeitgeber EU 2003".

Die auf Mitarbeiterbefragungen basierende Studie zeigt, dass Deutschlands Arbeitnehmer mit ihren Arbeitgebern größtenteils zufrieden sind. Rund 75 Prozent der befragten Mitarbeiter hielten ihre Vorstände und Geschäftsführer für kompetent. Nur rund die Hälfte der Befragten meinte allerdings, dass das Management die Mitarbeiter in Entscheidungen mit einbeziehe. Rund 60 Prozent sagten, dass die Unternehmensleitung ihre Erwartungen klar formuliere. Angemessen bezahlt fühlten sich 70 Prozent der Mitarbeiter.

Jedes Unternehmen in Deutschland mit mehr als 50 Mitarbeitern konnte sich an dem Wettbewerb beteiligen. Die 118 Teilnehmer wurde in Großbetriebe mit mehr als 500 Mitarbeitern und Mittelständische mit weniger als 500 Angestellten unterteilt.

In die Bewertung flossen neben den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung auch die Konzepte, Maßnahmen und Programme im Personalbereich der Firmen ein. Sieger Microsoft wurde zusätzlich für den gesamteuropäischen Sonderpreis in der Kategorie "Lebenslanges Lernen" vorgeschlagen. Für die "Förderung von Vielfalt" ist die Ford AG nominiert, Schering und Allianz AG konkurrieren um den Preis für "Chancengleichheit der Geschlechter".

Die Idee zum Wettbewerb stammt aus den USA, wo seit 1998 jährlich unter dem Namen "Great Place to Work" die 100 besten Arbeitgeber ermittelt werden. Die Europäische Kommission möchte mit der Studie die Aufmerksamkeit auf herausragende und fortschrittliche Arbeitgeber lenken. Ziel ist es, die Standards für Arbeitsplätze in Europa anzuheben.

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