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10.02.2005

14:00 Uhr

Adidas-Salomon

Aus für die drei Streifen auf dem Sportdress der Olympioniken?

Adidas droht ein Verbot seiner markanten drei Streifen bei Olympischen Spielen. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, drängen die Konkurrenten Nike, Puma, Reebok und Pentland Group das Internationale Olympische Komitee (IOC), die Verwendung der drei Streifen auf den Adidas-Produkten in ihrer heutigen Form bereits bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin zu untersagen. Auch der japanische Hersteller Mizuno unterstützt inzwischen den Verbotsantrag.

Gegenstand des Streits: Ob Adidas wie bisher zusätzlich zu seinem dreieckigen Logo seine drei Streifen auf der Sportkleidung von Olympioniken anbringen darf. Dies verstößt nach Meinung der Kontrahenten gegen die IOC-Regeln, die peinlich genau festlegen, wie groß Markenzeichen sein dürfen.

"Adidas hat seit 35 Jahren gegen für alle anderen gültige Regeln verstoßen", empört sich Puma-Manager Horst Widman. "Damit haben die sich unerlaubte Vorteile gegenüber allen anderen verschafft." Im Vergleich zur Konkurrenz komme Adidas dank der Streifen auf die zehnfache Werbefläche, so Widman. Das IOC will noch im Februar eine Entscheidung treffen.

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