Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.12.2016

14:49 Uhr

Airbnb

Vermietungsdauer in Amsterdam auf 60 Tage begrenzt

In Amsterdam dürfen Ferienwohnungen künftig maximal 60 Tage pro Jahr über Airbnb vermietet werden. Airbnb wird von Kritikern für steigende Haus- und Mietpreise mitverantwortlich gemacht. Auch die Hotels beklagen sich.

In Amsterdam wird es künftig eine zeitliche Obergrenze für die Vermietung von Ferienwohnungen geben. AFP; Files; Francois Guillot

Airbnb

In Amsterdam wird es künftig eine zeitliche Obergrenze für die Vermietung von Ferienwohnungen geben.

Amsterdam/BerlinDer Ferienwohnungsvermittler Airbnb und die Stadt Amsterdam haben sich auf eine zeitliche Obergrenze für die Vermietung von Ferienwohnungen geeinigt. Einwohner dürfen ihre Wohnungen künftig nur noch maximal 60 Tage pro Jahr vermieten, gab das US-Unternehmen am Donnerstag bekannt. In London seien es hingegen bis zu 90 Tage. Airbnb will einen aktuellen Tageszähler an seine Amsterdamer Angebote anheften und alle Vermietungen blockieren, die über das Limit hinausgehen. Außerdem soll eine 24-Stunden-Hotline für Beschweren eingerichtet werden.

Die Monopolkommission, die die Bundesregierung in Fragen der Wettbewerbspolitik berät, schlägt ebenfalls Schwellenwerte vor, bis zu deren Überschreitung Privatpersonen die gelegentliche Kurzzeitvermietung pauschal gestattet sein soll. „Auch in Deutschland wollen wir partnerschaftlich mit Städten zusammen an verantwortungsvollen Regeln für Home Sharing arbeiten“, sagte der zuständige Airbnb-Manager Alexander Schwarz.

Airbnb und Homeaway: Barcelona plant hohe Strafen für Wohnungsvermittlungsportale

Airbnb und Homeaway

Barcelona plant hohe Strafen für Wohnungsvermittlungsportale

Der boomende Tourismus hat auch seine Schattenseite: In Barcelona sollen Airbnb und Homeaway hohe Geldstrafen zahlen, weil die Portale trotz bereits verhängter Strafe weiterhin illegal Wohnungen vermitteln.

Airbnb wird von Kritikern für steigende Haus- und Mietpreise mitverantwortlich gemacht. Außerdem gibt es immer wieder Beschwerden von Anwohnern über die wachsende Zahl von Touristen in Wohngebieten, während Hotels sich über die neue Konkurrenz beklagen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×