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14.06.2013

12:25 Uhr

Aktien-Kauf

Hochtief holt Grundkapital zurück

ACS gewinnt noch mehr Kontrolle über das Essener Unternehmen Hochtief. Der Baukonzern kauft Aktien und somit Grundkapital von Anlegern zurück – und das geht direkt an die spanische ACS.

Hochtief holt sich scheinbar mehr Autonomie zurück. Doch die Aktienrückkäufe gehen an die spanische Firma ACS, die das Unternehmen kontrolliert. Reuters

Hochtief holt sich scheinbar mehr Autonomie zurück. Doch die Aktienrückkäufe gehen an die spanische Firma ACS, die das Unternehmen kontrolliert.

EssenDas vom spanischen Konzern ACS kontrollierte Bauunternehmen Hochtief will für mehr als eine Viertel Milliarde Euro eigene Aktien kaufen. Zwischen dem 17. Juni und dem 13. Dezember sollen an der Börse gut 4,3 Millionen eigene Aktien oder etwa 5,6 Prozent des Grundkapitals erworben werden, teilte der Konzern am Donnerstagabend in Essen mit. Für den Kauf stünden bis zu 260 Millionen Euro zur Verfügung, hieß es. Dies ist der erste Aktienrückkauf seit 2008.

Angesichts eines bereits bestehenden eigenen Aktienpakets von etwa 4,4 Prozent erreiche der Konzern damit voraussichtlich bis Dezember die Schwelle von 10 Prozent. Dafür hatte die Hauptversammlung im Mai eine Ermächtigung erteilt.

ACS verfügt derzeit über einen eigenen Anteil von 49,9 Prozent an Hochtief. Das spanische Unternehmen kontrolliert derzeit jedoch mit 54,3 Prozent die Mehrheit an Hochtief, da dem Unternehmen der Aktienbesitz von Hochtief zugerechnet wird. An der Börse stieg die Hochtief-Aktie bis zum Mittag deutlich um mehr als sechs Prozent.

Von

dpa

Kommentare (1)

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prowiman

14.06.2013, 19:12 Uhr

Entschuldigung, aber die Schlagzeile mit Untertitel ist wenig sinnhaft

Wenn ein Unternehmen Aktien zurückkauft, wird es sein eigener Aktionär, darf aber keine Rechte aus diesen Aktien (Stimmrecht, Dividende) wahrnehmen.

Dadurch steigt der Anteil von ACS an Hochtief indirekt. Und kein Euro oder keine Aktie geht ACS.

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