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14.02.2012

19:50 Uhr

Alfred Rothländer

Veteran soll Manroland aus der Krise führen

Ein Ruheständler soll Manroland Offenbach aus der Krise führen. Alfred Rothländer wird als Geschäftsführer vorübergehend die neue Manroland Sheetfed GmbH leiten.

Manroland Offenbach soll von einem Industrie-Veteranen aus der Krise geführt werden. dapd

Manroland Offenbach soll von einem Industrie-Veteranen aus der Krise geführt werden.

FrankfurtEin Industrie-Veteran soll die ehemalige Bogendruck-Sparte von Manroland aus der Krise führen. Der 66-jährige Alfred Rothländer kehrt nach eineinhalb Jahren aus dem Ruhestand zurück und soll als Geschäftsführer vorübergehend die neue Manroland Sheetfed GmbH leiten, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Für den neuen Eigentümer des Offenbacher Manroland-Werks, den britischen Investor Tony Langley, hatte Rothländer bereits in zwei Funktionen gearbeitet: Er war Chef des Maschinenbauers Claudius Peters in Buxtehude, als Langley 2001 die Firma übernahm. 2005 wechselte er zur nächsten Langley-Akquisition in den Harz: die dortige Piller-Gruppe, einen Hersteller von Stromversorgungen für Datenzentren, führte er bis Mitte 2010.

Manroland war nach der Insolvenz zerschlagen worden: Die in Augsburg ansässige Produktion von Rollendruckmaschinen etwa für Zeitungen ging an die Lübecker Possehl-Gruppe, die Offenbacher Bogenoffset-Sparte ging an Langley. Dort bleiben von rund 1800 Beschäftigten nur 860 übrig. Für den Standort Plauen wird noch eine endgültige Lösung gesucht. Der ehemalige Manroland-Chef Gerd Finkbeiner soll Possehl als Berater erhalten bleiben.

Von

rtr

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