Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.04.2013

04:23 Uhr

Alma Whitten

Google verliert seine Datenschützerin

Wegen seines Umgangs mit privaten Daten ist der Suchmaschinenriese Google immer wieder in die Kritik geraten. Nun räumt die Datenschutz-Beauftragte des Unternehmens ihren Stuhl - und folgt damit mehreren Kollegen.

Den Datenschutz bei Google hatte bislang Alma Whitten im Auge. dpa

Den Datenschutz bei Google hatte bislang Alma Whitten im Auge.

Mountain View/New YorkDas Stühlerücken bei Google geht weiter. Mit Alma Whitten hört nun die Datenschutz-Beauftragte des Internetkonzerns auf. Ein Firmensprecher bestätigte am späten Montag (Ortszeit) gegenüber der Nachrichtenagentur dpa die Personalie. Zuerst hatte das US-Magazin „Forbes“ darüber berichtet.

Whitten dürfte einen der schwersten Jobs bei Google gehabt haben. Die Stelle des „Director of Privacy“ war vor drei Jahren geschaffen worden. Kurz zuvor hatte Google einräumen müssen, dass Kamerawagen seines Kartendienstes Street View Informationen aus ungesicherten WLAN-Netzen mitgeschnitten hatten, die auf dem Weg lagen. Zuletzt sorgte die Datenbrille Google Glass für Aufruhr.

„Während ihrer zehn Jahre bei Google hat Alma viel für die Verbesserung unserer Produkte und den Schutz unserer Nutzer getan“, hieß es in einer Stellungnahme des Konzerns. Whitten bleibt noch bis Juni, um ihren Nachfolger Lawrence You einzuarbeiten. Dieser ist seit acht Jahren bei Google und hat nach Angaben des Firmensprechers viel Erfahrung im Datenschutz.

Google-Personalwechsel: Android-Erfinder Andy Rubin hat genug

Google-Personalwechsel

Android-Erfinder Andy Rubin hat genug

Der Android-Chef bei Google will etwas anderes machen. Google reagierte schnell.

Erst jüngst hatte Googles legendärer Android-Chef Andy Rubin aufgehört, anschließend der für Kartendienste und Einkaufslösungen zuständige Manager Jeff Huber. Beide wechselten zu Google X. Das ist jene Sparte, die unter der Leitung von Konzernmitgründer Sergey Brin an Zukunftsprojekten wie der Datenbrille oder selbstfahrenden Autos arbeitet.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×