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12.02.2014

11:56 Uhr

Angeschlagener Finanzdienstleister

ING erholt sich erstaunlich schnell

Das Gröbste scheint vorüber, der niederländische Finanzkonzern ING kann ordentliche Gewinne für 2013 verbuchen staatliche Stützgelder zurück zahlen. Die Aktionäre müssen deshalb warten, doch die Aussichten bleiben gut.

Puh! Die härteste Zeit hat sein Konzern wohl hinter sich: Ralph Hamers, CEO beim niederländischen Finanzkonzern ING. Reuters

Puh! Die härteste Zeit hat sein Konzern wohl hinter sich: Ralph Hamers, CEO beim niederländischen Finanzkonzern ING.

AmsterdamDie niederländische Finanzgruppe ING hat im vergangenen Jahr 22 Prozent mehr Gewinn eingefahren und sieht sich auch für das laufende Jahr gut aufgestellt. Mit einem Überschuss von 3,255 Milliarden Euro übertraf der staatlich gestützte Finanzkonzern 2013 die Erwartungen von Analysten. Haupttreiber sei das Bankgeschäft gewesen, erklärte Konzernchef Ralph Hamers am Mittwoch. Das Versicherungsgeschäft, von dem schon große Teile abgestoßen wurden, habe deutlich schwächer zugelegt.

Im Vordergrund stehe nun, Staatshilfen zurückzuzahlen. Deshalb sollen die Aktionäre für 2013 auch keine Dividende erhalten. Der Steuerzahler hatte den Konzern in der Finanzkrise mit zehn Milliarden Euro sowie weiteren Hilfen zur Absicherung riskanter Wertpapier-Portfolios vor dem Kollaps gerettet.

Von

rtr

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