Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.03.2011

16:00 Uhr

Antinori verlässt Konzern

Lufthansa muss sich neuen Austrian-Chef suchen

Kurz bevor er Chef des Tochterunternehmens Austrian Airlines werden sollte, verlässt Lufthansa Manager Thierry Antinori den Konzern.

Boeing 737 der Lufthansa auf dem Flughafen Rostock. Quelle: dpa

Boeing 737 der Lufthansa auf dem Flughafen Rostock.

München Nur wenige Tage vor seinem geplanten Start als Vorstandsvorsitzender der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) verlässt Manager Thierry Antinori das Unternehmen. Das bisherige Mitglied der Lufthansa-Sparte für den Passagierverkehr habe den AUA-Aufsichtsrat darüber informiert, dass er wegen seiner beruflichen Zukunftspläne außerhalb des Lufthansa-Konzerns nicht mehr für das Amt an der Spitze der österreichischen Gesellschaft zur Verfügung stehe, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mit.

Das AUA-Gremium hatte den 49 Jahre alten Antinori im Dezember 2010 mit fünf Monaten Vorlauf an die Spitze der österreichischen Lufthansa-Tochter bestellt. Er sollte sollte den Sanierungskurs der AUA fortsetzen. Die Tochter flog 2010 rote Zahlen ein und soll 2011
die die Gewinnschwelle schaffen, wie Lufthansa-Vorstandschef Christoph Franz Mitte März vorhergesagt hatte. Die bisherigen AUA-Vorstände Peter Malanik und Andreas Bierwirth sollen die AUA-Geschäfte vorerst weiterführen, bis die Nachfolge geregelt ist.

Wohin der in Paris ausgebildete Diplom-Kaufmann wechselt, wollte das Unternehmen nicht mitteilen. Antinori war 1997 zur Deutschen Lufthansa gekommen. Dort setzte er Kosteneinsparungen im Betrieb durch und verantwortete den Ausbau des Vielfliegerprogramms
„Miles and More“.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×