Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.11.2014

12:15 Uhr

Arbeitnehmer-Umfrage

Nur jeder Zweite bekommt Weihnachtsgeld

Nur rund jeder zweite deutsche Arbeitnehmer bekommt Weihnachtsgeld: Häufig westdeutsche Vollzeitbeschäftigte mit Tarifverträgen, besonders viel bekommen Angestellte im Bankgewerbe und in der Druck- und Süßwarenindustrie.

Weihnachtsgeld wird typischerweise im November ausgezahlt und ist in der Regel nicht gewinnabhängig. dpa

Weihnachtsgeld wird typischerweise im November ausgezahlt und ist in der Regel nicht gewinnabhängig.

DüsseldorfNur gut die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland erhält regelmäßig Weihnachtsgeld. Das ist das Ergebnis einer am Montag in Düsseldorf veröffentlichten Online-Umfrage des gewerkschaftlichen WSI-Tarifarchivs. Dort berichteten 54 Prozent der mehr als 10.000 Teilnehmer, dass sie unterschiedlich hohe Jahressonderzahlungen in Form von Weihnachtsgeld erhalten.

Am größten sind die Chancen westdeutscher Vollzeitbeschäftigter, für die ein Tarifvertrag gilt. Bei möglichen Mehrfachnennungen berichteten die Arbeitnehmer auch über Gewinnbeteiligungen (15 Prozent) und sonstige Sonderzahlungen (19 Prozent).

Weihnachtsgeld wird typischerweise im November ausgezahlt und ist in der Regel nicht gewinnabhängig, erläuterte WSI-Experte Reinhard Bispinck. Es kann als Anspruch aus Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen, individuellen Arbeitsverträgen oder auch aus betrieblicher Übung fällig werden.

In Tarifverträgen wird es meist unabhängig von der weiteren Sonderzahlung des Urlaubsgeldes geregelt. Besonders hohes tarifliches Weihnachtsgeld in Höhe eines vollen Monatsgehalts gibt es unter anderem im Bankgewerbe, in der Druck- und in der Süßwarenindustrie. Ein Fixum von 499 Euro gibt es beispielsweise im sächsischen Hotelgewerbe.

CDU-Politiker fordert Bußgelder: Arbeitgeber sollen für Jobstress zahlen

CDU-Politiker fordert Bußgelder

exklusivArbeitgeber sollen für Jobstress zahlen

Dauerkontakt mit dem Arbeitgeber übers Handy kann Arbeitnehmer krank machen. Der CDU-Sozialflügel fordert harte Gegenmaßnahmen, doch die Bundesregierung ist uneins darüber, ob Handlungsbedarf besteht.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×