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30.01.2014

10:39 Uhr

Arbeitsmarkt 2013

Weniger freie Stellen

Die Anzahl der gemeldeten freien Stellen ist im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent gesunken. Das Minus betrifft nahezu sämtliche Wirtschaftsbereiche. Die Rechtsbranche und die Bauwirtschaft legten hingegen leicht zu.

Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen ist im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent gesunken. Foto: Fotolia

Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen ist im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent gesunken. Foto: Fotolia

KölnDer deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) im letzten Monat des vergangenen Jahres stabil: “Im Dezember 2013 waren 414.300 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Der Kräftebedarf am ersten Arbeitsmarkt fällt damit etwas niedriger aus als im Vorjahresmonat (-1,5 Prozent)“, so heißt es im aktuellen BA-Stellenindex.

Wenngleich 2013 im Jahresdurchschnitt 434.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet waren - 43.000 weniger als im Vorjahr - habe sich die Nachfrage insgesamt stabilisiert und befände sich auf einem  guten Niveau.Allerdings ist die Anzahl der gemeldeten freien Stellen drastisch gesunken: Branchenübergreifend ist sie um fast 20 Prozent gesunken.

Achtsamkeit am Arbeitsplatz

Machen Sie nur eine Sache

Im Arbeitsleben liegen für viele Menschen die größten Herausforderungen des Alltags. Umso wichtiger ist es, dort achtsam zu sein. Konzentrieren Sie sich nur auf eine Sache! Vermeiden Sie Multitasking und entschließen Sie sich, Ihre Aufmerksamkeit voll und ganz der jeweiligen Tätigkeit zu widmen, egal, wie profan sie Ihnen auch erscheinen mag.

(Quelle: Jan Thorsten Eßwein, Achtsamkeitstraining)

Halten Sie Pausen ein

Machen Sie Pausen, in denen Sie wirklich regenerieren? Natürlicherweise pendelt unser Organismus zwischen Phasen von Aktivität und Ruhe. Wenn Sie eine Katze oder einen Hund beobachten, können Sie diese Zyklen deutlich erkennen. Beim Menschen sinken gerade am frühen Nachmittag die für Wachheit zuständigen Hormone ab. Um diese Zeit zu ruhen oder langsamer zu werden ist also eine ganz natürliche Regung. Akzeptieren Sie die Tatsache, dass Sie Erholungspausen brauchen. Bemerken Sie Ihr Bedürfnis nach Ruhe, und erforschen Sie verschiedene Strategien, um dem gerecht zu werden. Gönnen Sie sich einmal am Tag eine echte Pause.

Gehen Sie mal raus

Verlassen Sie außerdem während der Mittagspause Ihren Arbeitsplatz, um zu essen, bewegen Sie sich an der frischen Luft, nehmen Sie sich eine kurze Zeit, um für sich zu sein. Sie werden sehen, dass Sie nach einer solchen Pause auch wieder leistungsfähiger sind.

Minus-10%-Modus

Einen Gang zur Toilette kann Ihnen niemand verwehren. Nutzen Sie diese alltägliche Gelegenheit für eine kleine Gehmeditation im Minus-10%-Modus. Ihr Zielort ist ein (fast) perfekter Übungsraum: Sie sind dort ganz für sich und keiner wird Sie stören, wenn Sie ein paar Minuten verweilen. Machen Sie eine „Atempause“ oder eine kurze Körperübung im Stehen. Es kann erfrischend sein, sich im Anschluss das Gesicht oder die Unterarme zu waschen.

Tun Sie sich Gutes

Auf Ihre körperlichen Bedürfnisse zu achten ist wichtig, um die Verbindung von Körper und Geist wiederherzustellen. Geben Sie insbesondere Ihren Grundbedürfnissen wie Hunger, Durst oder dem Drang, zur Toilette zu gehen, eine hohe Priorität.

Holen Sie sich Hilfe

Andauernde Spannungen und Konflikte mit dem Chef oder Kollegen können eine starke Belastung für die körperlich-seelische Gesundheit darstellen. Scheuen Sie sich nicht, in einer solchen Situation die professionelle Hilfe eines Coachs oder Mediators in Anspruch zu nehmen.

Der Rückgang an Stellenangeboten trifft sowohl Berufseinsteiger als auch akademische Fach- und Führungskräfte mit Berufserfahrung jenseits der 35. Gruppen von Erwerbstätigen, die nicht unbedingt im Zentrum der BA-Statistiken stehen. Zahlreiche Unternehmen veröffentlichen gerade Jobs für Akademiker primär in Online Stellenbörsen, Fach- oder Tageszeitungen. Der BA werden sie hingegen seltener gemeldet. Nach Angaben des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) ist es lediglich jede vierte bis fünfte gemeldete freie Stelle eine für Akademiker.

Quelle: Handelsblatt Jobturbo

Quelle: Handelsblatt Jobturbo

Der Handelsblatt Jobturbo bündelt sämtliche Stellenanzeigen der bundesweit bedeutendsten Stellenbörsen und Zeitungen sowie der Karriereportale der großen Unternehmen. Damit dient er als idealer Indikator für den akademischen Stellenmarkt. Der Jobturbo verweist ausschließlich auf kostenpflichtig geschaltete Stellenanzeigen und konzentriert sich konkret auf Vakanzen für Fach- und Führungskräfte.

Analog zur BA-Statistik zeigt die Auswertung der Jobturbo-Datenbank für das vergangene Jahr, dass das Angebot an offenen Stellen besonders im ersten Halbjahr kontinuierlich geschrumpft ist. Im zweiten Halbjahr hat sich die Nachfrage nach Fach- und Führungskräften hingegen eingependelt (Vgl. Grafik „ Arbeitsmarkt für Akademiker 2010 bis 2013“).

Kommentare (2)

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BastiL

30.01.2014, 20:13 Uhr

Endlich mal ein ehrlicher Artikel. Ich bin selbst Ingenieur und seit Ende 2012 auf der Suche nach einer neuen Position. Ich habe dabei allerhand erlebt, die Erfarhungen in Bewerbungsprozessen und Vorstellungsgespächen stelle ich gerade in einem Buch zusammen. Was ich erlebe lässt keinesfalls darauf schließen, dass den Unternehmen die Suche nach Fach- und Führungskräften im vergangenen Jahr schwer gefallen ist...
Ich halte es auch für zweifelhaft den Arbeitsmarkt anhand von Stellenanzeigen zu beurteilen. Ich kenne aktuell Stellenausschreibungen von renomierten Firmen hinter denen keine zu besetzende Stelle steht bzw. die längst durch einen internen Kandidaten besetzt ist.

DINO

31.01.2014, 09:26 Uhr

@ BastiL : Absolut richtig, Ihre Erfahrungen !!! LEIDER!!!

Der Arbeitsmarkt (auch andere Bereiche) sind leider mehr oder weniger VERLOTTERT !

Es ist ein Skandal, was das deregulierte Arbeitsrecht zulässt !

Durch Politik- und Politikerversagen, mit kranken Lobbyismus !


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