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31.07.2014

10:42 Uhr

Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte

Immer mehr Stellenanzeigen wandern ins Netz

VonMiriam Bax

Der Online-Stellenmarkt hat in den ersten sechs Monaten 2014 mehr offene Stellen geboten als im ersten Halbjahr 2013. Die größten Zuwächse gab es bei Jobs im Bereich Management, in der Bauwirtschaft und im Marketing.

Jobbörsen im Internet haben in den ersten sechs Monaten 2014 mehr freie Stellen gemeldet als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. Foto: Fotolia

Jobbörsen im Internet haben in den ersten sechs Monaten 2014 mehr freie Stellen gemeldet als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. Foto: Fotolia

KölnOnline-Stellenbörsen belegen neben der Veröffentlichung auf eigenen Unternehmenswebseiten zwar nur den zweiten Rang unter den beliebtesten Recruiting-Kanälen. Die meisten Einstellungen der Unternehmen (36,2 Prozent) resultieren jedoch genau aus solchen Anzeigen in einer Internet-Stellenbörse. Mit deutlichem Abstand folgen die Bundesagentur für Arbeit, Social Media-Kanäle oder Mitarbeiterempfehlungen und Printmedien. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage zur Personalbeschaffung unter den 1.000 Top-Unternehmen in Deutschland durch das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main im Auftrag der Jobbörse Monster.

Seit Jahresbeginn ist das Angebotsvolumen stetig gewachsen. Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Seit Jahresbeginn ist das Angebotsvolumen stetig gewachsen. Quelle: Handelsblatt-Jobturbo

Der Blick in die Metasuchmaschine Handelsblatt Jobturbo zeigt für das erste Halbjahr 2014 ein Plus an Stellenanzeigen in Höhe von sechs Prozent. Seit Jahresbeginn ist das Angebotsvolumen fast kontinuierlich gewachsen (vgl. Grafik Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte). Die Suchmaschine bündelt sämtliche Stellenanzeigen der bundesweit bedeutendsten (Online-) Stellenbörsen und Zeitungen sowie der Karriereportale der Top-Unternehmen. Damit dient der Jobturbo als guter Indikator für den akademischen Stellenmarkt. Der Jobturbo verweist ausschließlich auf kostenpflichtig geschaltete Stellenanzeigen und konzentriert sich konkret auf Vakanzen für Fach- und Führungskräfte.

Tipps für Online-Bewerberformulare

An Vorgaben halten

Fordert das Unternehmen den Bewerber dazu auf, sich per Formular zu bewerben, sollte dem auch nachgegangen werden. E-Mail- oder papierbasierte Bewerbungen werden von Unternehmen dann oft gar nicht angenommen.

Zeit nehmen

Bewerber sollten ausreichend Zeit in ein Bewerberformular investieren. Denn nicht immer können die eingetragenen Daten und Informationen im Nachhinein bearbeitet werden.

Unterlagen griffbereit

Oft werden ganz konkrete Daten oder Noten abgefragt, Zeiträume wie Schulzeiten müssen bis auf den konkreten Tag genau eingegeben werden. Daher sollten beim Ausfüllen eines Bewerbungsformulars die relevanten Unterlagen griffbereit zur Verfügung stehen.

Nicht tief stapeln

Sich in vorgefertigten Auswahlkriterien wiederzufinden und seine Leistungen exakt beurteilen, kann schwer fallen. Hier gilt, keine unrealistischen Angaben zu machen, aber auch nicht zu tief zu stapeln, rät Karrierecoach Svenja Hofert in ihrem Ratgeber zur Stellensuche und Bewerbung im Internet.

Vorab texten

Wer sich an die Freitextfelder begibt, tut gut daran, den Text vorab in einem separaten Textdokument abzuspeichern. Systemabstürze oder automatische Log-outs nach Zeitüberschreitungen kommen immer wieder vor. Auch die Zeichenbegrenzung lässt sich so gut kontrollieren.

Schlüsselbegriffe benutzen

Personaler filtern die Bewerbungen gezielt nach Schlüsselbegriffen. Die wichtigen Schlagworte aus der Stellenanzeige sollten sich also unbedingt im Freitextfeld wiederfinden.

Fehlerfreie Formulierungen

Textfelder und Zeichenbegrenzungen verleiten schnell zu Abkürzungen oder Umgangssprache. Dabei ist bei der Formularbewerbung ein vollständiger, auf die Stelle zugeschnittener und fehlerfrei formuliert Text genauso wichtig, wie bei einer klassischen Bewerbung. Auch Anrede und Schlussformel gehören ins Bewerbungsformular.

Formatierungen beachten

Wer ein vorgefertigtes Anschreiben kopiert, sollte sich den entsprechenden Eintrag im Bewerbersystem noch einmal ganz genau anschauen. Formatierungen und Sonderzeichen müssen nicht zwingend korrekt dargestellt werden.

Dokumente als PDF hochladen

Für Dateianhänge werden meist maximal 5 MB akzeptiert. Empfehlenswert ist, die Dokumente als PDF zu speichern, sinnvoll zu benennen und hochzuladen.

Beim Personaler nachhaken

Wer am Ende keine Eingangsbestätigung seiner Bewerbung erhalten hat, sollte nach zwei bis drei Tagen beim Unternehmen nachhaken.

Die meisten Jobs wurden im letzten halben Jahr in den Branchen Ingenieurwesen und Technik, IT und Telekommunikation, Vertrieb, Finanzwesen und Controlling sowie Büro und Verwaltung geschaltet. Die Stellenangebote betreffen dabei Absolventen und Young Professionals, aber auch Fach- und Führungskräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung.

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