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28.11.2013

09:51 Uhr

Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte

Karriere auf der Baustelle

VonMiriam Bax

Der Bedarf an Fach- und Führungskräften in der Bauwirtschaft zieht aktuell an und übersteigt deutlich die Nachfrage. Bauingenieure, Statiker und Architekten haben gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Ein Überblick.

Der Bau ist als Arbeitgeber attraktiv. Foto: Fotolia

Der Bau ist als Arbeitgeber attraktiv. Foto: Fotolia

KölnDurch die Baubrache geht derzeit wieder ein Ruck. Die Baugenehmigungen erreichen seit 2004 ein Rekordhoch. In den ersten neun Monaten dieses Jahres bescherten die Genehmigungen der Branche im Wohnungsbau ein Plus von über 13 Prozent, so die Angaben des Statistischen Bundesamtes.

Die Branche arbeitet auf Hochtouren. Die Nachfrage nach Immobilien als Kapitalanlage, die Folgen der Energiewende, aber auch das Bauen nach altersgerechten Maßstäben stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Dafür fehlen der Bauwirtschaft jedoch die nötigen Fachkräfte. Das ist zu einem großen Teil dem demographischen Wandel geschuldet. Die Belegschaften sind häufig überaltert und das altersbedingte Ausscheiden von Fachkräften überwiegt die Anzahl der eintretenden Mitarbeiter.

Destruktive Kommunikation - und was Sie tun können

Vieldeutigkeit

Zwischenmenschliche Kommunikation ist alles, nur nicht eindeutig. Wir verwenden bewusst und unbewusst zahlreiche Ausdrucksmittel. Die Kehrseite dieser Vielfalt: Vieldeutigkeit und Fehleranfälligkeit.

(Quelle: Pater Klaus Brandl, Crash Kommunikation - Warum Piloten versagen und Manager Fehler machen)

Atmosphärische Störungen

Stimmt die Beziehungsebene, funktioniert in der Regel auch der inhaltliche Austausch. Stimmt sie nicht, prägen beispielsweise Streit, Abneigung oder Misstrauen die Atmosphäre, sind Kommunikationspannen programmiert.

Unternehmenskultur

Gute Kommunikation funktioniert nur eingebettet in eine positive Unternehmenskultur.

Killerphrasen

Ächten Sie Killerphrasen! Dahinter verstecken sich Denkverbote, Trägheit und Arroganz.

Schweigen

Schweigen, wo eine Reaktion gefragt wäre, ist ein Alarmsignal. Ob Angst, Verweigerung oder alarmierende Attacke, hängt von der Machtposition des Schweigers ab.

Zustimmung

Werden Sie misstrauisch bei allzu eilfertiger Zustimmung – vielleicht stecken hinter dem schnellen Konsens ganz andere Gründe.

Jammern

Passen Sie auf, dass vor lauter Jammern Ziele und Lösungen nicht aus dem Blick geraten.

Unaufrichtigkeit

Lippenbekenntnisse, Lügen oder gar Drohungen gefährden auf die Dauer den Unternehmenserfolg: Das Engagement sinkt, Korrektive werden ausgeschaltet und Innovationen blockiert.

Erfahrung

Wer die Untiefen der Kommunikation kennt, bleibt in heiklen Situationen gelassener.

Maßnahmen

Führen Sie gezielt Routinen und Spielregeln ein, die verhindern, dass Mitarbeitereinschätzungen und -warnungen voreilig abgebügelt werden oder untergehen.

Der Zuwachs an Studienanfängern im Bauingenieurwesen steigt kontinuierlich und erreichte 2011 mit über 17.000 Studierenden einen Rekordwert. Eigentlich gute Voraussetzungen für die Branche: „Hier zeigt sich, dass der Bau als Arbeitgeber nach wie vor attraktiv ist. Das Schaffen bleibender Werte zieht auch bei der Generation Facebook“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Michael Knipper, im Rahmen des aktuellen Branchenberichts des Verbands.

Der Bedarf sowohl an Akademikern sowie an Fachkräften konnte bislang trotz zunehmender Anfänger in den vergangenen Jahren nicht gedeckt werden. Ein großes Problem sieht Michael Knipper besonders in der Abbruchquote. Diese liegt bei den Azubis nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie mit 20 Prozent überdurchschnittlich hoch. Bei den Akademikern im Bauingenieurwesen befindet sich die Quote sogar bei fast 50 Prozent. Der Ingenieurmangel ist also längst nicht nur Thema im Maschinenbau oder Elektrobereich.

Wer Studium oder Ausbildung erfolgreich hinter sich gebracht hat, dem winken auf dem Arbeitsmarkt derzeit gute Jobperspektiven. Knapp 750.000 Mitarbeiter beschäftigt derzeit die deutsche Bauindustrie. Doch Bauunternehmen, Städte und Länder suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern. Dass sich der Einstieg in die Baubranche für Absolventen und Wechselwillige in der Baubranche lohnt, belegt der Stellenindex des Handelsblatt Jobturbos. Der Index basiert auf der Auswertung der Stellenangebote der bundesweit bedeutendsten Stellenbörsen, Zeitungen und Karriereportale der Top-Unternehmen.

Kommentare (7)

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Karsten

28.11.2013, 10:17 Uhr

Die Verdienstchancen und der Arbeistaufwand in diesem Job sollten nicht unerwähnt bleiben.

Der Verdienst ist eher kümmerlich und Überstunden ohne Ende zuzüglich Wochenendarbeit sind Standard. Im Winter hat man dann mehr Zeit - bis zur unbezahlten Freizeit bzw, Arbeitslosigkeit.

Es gibt viele bessere Branchen, aber nur wenig schlechtere wie Zeitarbeit

Account gelöscht!

28.11.2013, 10:53 Uhr

... na ja, und Frauen zum Pläne halten braucht man natürlich auch, wie man auf dem verblödeten Bild beobachten kann.

Account gelöscht!

28.11.2013, 10:57 Uhr

Es müsste sich generell in der Ausrichtung des Berufsbildes etwas ändern, denn jetzt ist ein Bauingenieur nur der Depp des Architekten.

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