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14.03.2012

15:43 Uhr

Aufsichtsratposten

Noch ein Nebenjob für Ackermann

Auch nach seinem Abschied von der Deutschen Bank ist Josef Ackermann gefragt. Neben seinem Job bei der Zurich-Versicherung soll der Schweizer künftig in den Aufsichtsrat einer mächtigen Finanzholding wechseln.

Josef Ackermann ist auch nach seiner Zeit bei der Deutschen Bank schwer beschäftigt. Reuters

Josef Ackermann ist auch nach seiner Zeit bei der Deutschen Bank schwer beschäftigt.

FrankfurtJosef Ackermann bleibt auch nach seinem baldigen Abschied von der Deutschen Bank in der Wirtschaft ein gefragter Mann. Neben dem Posten des Verwaltungsratspräsidenten bei der Zurich-Versicherung rückt der Schweizer dann auch in das Aufsichtsgremium der Finanzholding der schwedischen Milliardärsfamilie Wallenberg, Investor AB, ein, wie diese am Mittwoch mitteilte. Der 64 Jahre alte Ackermann, der als Chef der Deutschen Bank im Mai zurücktritt, kontrolliert damit indirekt Großkonzerne wie die Bank SEB, den Netzausrüster Ericsson und den Elektro-Konzern Electrolux, an denen die Wallenbergs beträchtliche Anteile halten. 

Zudem soll Ackermann den Finanzinvestor EQT beraten, an dem Investor AB mit 31 Prozent beteiligt ist. In Deutschland gehören EQT unter anderem der Wissenschaftsverlag Springer Science und die Mode-Handelskette CBR (“Street One“). Ackermann habe viel Erfahrung mit der Arbeit in Vorständen und der Fortentwicklung von Unternehmen, sagte Investor-AB-Verwaltungsratschef Jacob Wallenberg. „Er hat außerdem ein großes internationales Netzwerk und ein großes Ansehen, was für Investor von großem Nutzen sein kann.“ Ackermann hatte eigentlich Aufsichtsratschef der Deutschen Bank werden wollen, aber einen Rückzieher gemacht, weil er dafür die Unterstützung von mindestens einem Viertel der Aktionäre gebraucht hätte. Statt seiner übernimmt nun Allianz -Finanzchef Paul Achleitner den Posten.

 

Von

dpa

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