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17.09.2013

15:34 Uhr

Autohersteller

Ehemaliger Toyota-Chef Toyoda ist tot

Eiji Toyoda ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Der Cousin des Toyota-Gründers war bis 1982 Unternehmenschef und stellt die Weichen für rasantes Wachstum. Toyoda soll in einer privaten Trauerfeier beigesetzt werden.

Eiji Toyoda (l.) und der damalige Toyota-Vorsitzende Hiroshi Okuda im Jahre 1999. Toyoda erlag einem Herzversagen. Er wurde 100 Jahre alt. ap

Eiji Toyoda (l.) und der damalige Toyota-Vorsitzende Hiroshi Okuda im Jahre 1999. Toyoda erlag einem Herzversagen. Er wurde 100 Jahre alt.

TokioEiji Toyoda, einer der Wegbereiter des Erfolgs der japanischen Automarke Toyota, ist im Alter von 100 Jahren gestorben. Er sei am Dienstag im Toyota Memorial Krankenhaus in der Stadt Toyota einem Herzversagen erlegen, teilte der gleichnamige Konzern mit.

Eiji Toyoda ist ein Cousin des Toyota-Gründers Kiichiro Toyoda. Nach seinem Abschluss in Maschinenbau an der angesehenen Universität Tokio kam er 1936 in die Webstuhlfabrik seines Onkels Sakichi Toyota, die sich später auf den Bau von Autos verlegte. Von 1967 bis 1982 war Eiji Toyoda Präsident des Familienunternehmens und stellte die Weichen für Toyotas rasantes Wachstum und den internationalen Erfolg des japanischen Autobauers.

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Einen großen Beitrag leistete er bei der Verbesserung der Produktionsabläufe. Unter seiner Aufsicht entwickelte der Konzern überdies das Modell Corolla, das zu einem der bestverkauften Autos der Welt wurde. Bis zu seinem Lebensende beriet Eiji Toyoda die Konzernspitze.

Der Verstorbene hinterlässt drei Söhne - Kanshiro, Tetsuro und Shuhei - die führende Positionen in Tochterunternehmen von Toyota bekleiden. Eiji Toyoda soll in einer privaten Trauerfeier beigesetzt werden.

Von

ap

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

17.09.2013, 14:33 Uhr

Der Mann hat etwas Großes auf die Beine gestellt. Respekt.

Der Nachfolger schafft es nicht mal mit seinem enormen Background, auf dem Rundkurs zu überzeugen und fährt seit Jahren lächerlich weit hinterher. Technisch hat er auch nichts drauf, ein Vergleich zu Piech wäre eine üble Beleidigung des letzteren.

Hoffentlich schafft VW den Generationenübergang besser, auch Hr. Winterkorn ist kein Mann für die längerfristige Zukunft aufgrund seines Alters.

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