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26.01.2007

11:45 Uhr

Autozulieferer

Arbeitgeber-Chef Hundt gibt Allgaier-Führung ab

Dieter Hundt lässt in seinem eigenen Unternehmen jetzt Jüngere ran. Ab Oktober wird der Arbeitgeber-Präsident nur noch als Vorsitzender des Aufsichtsrats ein Auge auf die Firma haben. Hundt führt Allgaier seit 32 Jahren.

Für dieses Jahr erwartet Hundt fünf Prozent Wachstum für sein Unternehmen. Foto: dpa Quelle: dpa

Für dieses Jahr erwartet Hundt fünf Prozent Wachstum für sein Unternehmen. Foto: dpa

mwb UHINGEN. Am 1. Juli wird Helmar Aßfalg, der von Müller Weingarten kam, den Chefposten bei Allgaier übernehmen. Ab Oktober wird der 68-jährige Hundt als Vorsitzender des Aufsichtsrats weiter ein Auge auf die Firma haben.

Hundt führt den Autozulieferer und Maschinenbauer, der je zur Hälfte ihm und den Erben des Unternehmensgründers gehören, seit 32 Jahren. „Wichtigste Aufgabe wird die weitere Internationalisierung des Unternehmens“, sagt Hundt. Dabei könne er sich im Ausland auch Partnerschaften vorstellen, da die Finanzkraft des Herstellers von Metallpressteilen limitiert sei.

Wie andere Zulieferer leidet Allgaier unter den hohen Stahlpreisen und dem Preisdruck der Kunden aus der Autoindustrie. Erstmals seit 13 Jahren musste die Firma 2006 mit einem Minus von knapp fünf Prozent Umsatzverlust auf 242 Mill. Euro hinnehmen.

Für dieses Jahr erwartet Hundt wieder fünf Prozent Wachstum. Im Stammgeschäft Autozulieferung habe Allgaier gerade noch schwarze Zahlen geschrieben. Ein Verlust konnte nur durch die Kürzung der Investitionen von 20 auf vier Mill. Euro verhindert werden. Dank der erfolgreichen Auslandstöchter habe die Gruppe insgesamt noch eine Umsatzrendite in der Höhe des Branchendurchschnitts von rund drei Prozent erreicht.

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