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16.03.2017

16:16 Uhr

Bahnchef

Richard Lutz kann Milliardengewinn verkünden

Es ist ein komfortabler Start für Richard Lutz: Der neue Bahnchef kann mit Amtsantritt verkünden, dass der Konzern in die Gewinnzone zurückgekehrt ist. Der Sparkurs von Vorgänger Rüdiger Grube zahlt sich aus.

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BerlinDer künftige Bahn-Chef Richard Lutz kann bei seinem Amtsantritt nächste Woche die Rückkehr des Staatskonzerns in die Gewinnzone verkünden. Dank ihres Sparkurses fuhr die Deutsche Bahn 2016 einen Betriebsgewinn von fast zwei Milliarden Euro ein, wie Konzernunterlagen zeigen, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlagen. Dies sind fast elf Prozent mehr als 2015. Nach Zinszahlungen und Steuern bleibt ein Reingewinn von über 700 Millionen Euro. 2015 hatte der Konzern wegen Sonder-Abschreibungen auf die Güterbahn noch einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro ausgewiesen.

Dass das Bahn-Geschäft weiter unter Druck steht, zeigt der Umsatz. Dieser legte nur minimal auf 40,6 Milliarden Euro zu, womit die ursprünglichen Planungen um fast zwei Milliarden Euro verfehlt wurden. Bei den Güterbahnen in Deutschland und Europa hält die Krise weiter an.

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Sonderangebote, eine neue Strecke und ein streikloses Jahr: Das Fernverkehrsgeschäft der Bahn erholt sich laut einem Bericht und legt auf einen Umsatz von vier Milliarden Euro zu. Ganz anders sieht es im Güterverkehr aus.

Der Verlust konnte hier aber durch den Verkauf von fast 200 Loks begrenzt werden. Die wichtigste Sparte Regionalverkehr, in der die Bahn Aufträge verliert, verbuchte weniger Gewinn. ICE und Intercity konnten nach einer Talfahrt wegen der Fernbuskonkurrenz dank zahlreicher Sonderangebote 2016 dagegen wieder leicht zulegen.

Im vergangenen Jahr profitierte das Unternehmen auch davon, dass nicht gestreikt wurde und es keine größeren Unwetterschäden gab. Allerdings kostete die zeitweise Stilllegung der zentralen ICE-Strecke Hannover-Kassel Geld.

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