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19.01.2010

20:37 Uhr

Bilanz

Abschreibung belastet Deutsche Börse mit 420 Millionen

Schwächere Geschäfte im US-Geschäft mit Aktienoptionen haben den Gewinn der Deutschen Börse im vergangenen Jahr belastet. Trotzdem hält das Management die Dividende stabil.

HB FRANKFURT. Wie der Börsenbetreiber am Dienstagabend mitteilte, verbucht er für 2009 eine Abschreibung von rund 420 Mio. Euro aufgrund von Einbußen der US-Tochter International Securities Exchange (ISE). "Die Wertminderung reflektiert eine Stagnation des US-Aktienoptionsmarktes 2009 und einen Umsatzrückgang, der sich bei ISE im Jahresverlauf ergeben hat", erläuterte der Vorstand. Die Abschreibung führe zugleich zu einer Steuerentlastung von rund 180 Mio. Euro. Sie belaste den Überschuss 2009 mit etwa 200 Mio. Euro.

Die Aktionäre sollen dies aber nicht mit ausbaden. Die Ausschüttung soll wie im Vorjahr bei 2,10 Euro je Aktie liegen. Dazu sieht sich die Deutsche Börse in der Lage, weil der Mittelzufluss (Cashflow) aus dem operativen Geschäft trotz gesunkener Handelsvolumina an Kassa- und Terminmärkten 2009 "stark" gewesen sei.

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