Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.01.2008

12:59 Uhr

Investmentbanken

Die besten Deals laufen in Moskau

VonRobert Landgraf und Hans G. Nagl

Kräftiges Ertragswachstum in Russland und dem Nahen Osten: Die Staaten profitieren von der wachsenden Nachfrage nach Rohstoffen und dem Rekordhoch des Ölpreises. Neue Regionen locken die Investmentbanken - und könnten in den kommenden Jahren Ertragsrückgänge in etablierten Märkten mehr als ausgleichen.

Russland wird für Investmentbanken immer attraktiver. Foto: Archiv

Russland wird für Investmentbanken immer attraktiver. Foto: Archiv

FRANKFURT. "Russland und der Nahe Osten sind die Regionen, die das Wachstum treiben", sagt Hermann Prelle, bei UBS einer der beiden Chefs des europäischen Investment-Bankings. "Wir sind mit unserer Entwicklung in Russland sehr zufrieden." Auch für Asien seien die Aussichten gut. Prelle macht aber auch klar, dass die neuen Regionen - insbesondere Russland - extrem anspruchsvoll für Investmentbanken sind: "Zeit zum Ausruhen bleibt aber nicht, der Markt entwickelt sich ungeheuer schnell."

Wachstumschancen sieht man auch bei Morgan Stanley. Dirk Notheis, Co-Chef des deutschen Investment-Bankings, geht davon aus, dass die Zahl der Transaktion mit Beteiligung von Russland und den Golfstaaten erheblich ansteigen wird. "Deswegen pilgert die gesamte globale Bankengemeinde in diese Länder, um von dem erwarteten Geschäft zu profitieren."

Sowohl Russland als auch die Staaten des Nahen Ostens profitieren von der wachsenden Nachfrage nach Rohstoffen - der Ölpreis hat jüngst Rekordstände erreicht. Alleine den arabischen Golf-Anrainerstaaten fließen so Tag für Tag mindestens 1,4 Mrd. Petrodollar in die Kassen. Und Russland kassiert derzeit alle 24 Stunden um die 600 Mill. Euro aus den Ölgeschäften.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×