Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.01.2009

20:39 Uhr

Zukunft des US-Hypothekenfinanzierers

Paulson lehnt dauerhafte Verstaatlichung von Fannie und Freddie ab

US-Finanzminister Henry Paulson hat sich gegen eine dauerhafte Verstaatlichung der angeschlagenen US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac ausgesprochen.

HB WASHINGTON. Eine solche Lösung wäre "weniger als optimal", da sich dann die Kreditwürdigkeit der Unternehmen nicht mehr wie in der Privatwirtschaft üblich bewerten ließe, sagte er in einer Rede in einem Washingtoner Wirtschaftsclub am Mittwoch. Auch die Innovationskraft würde darunter leiden. Die beste Möglichkeit könnte sein, Fannie und Freddie in versorgerähnliche Unternehmen in Privatbesitz umzuwandeln, sagte er. Fannie und Freddie stehen direkt oder indirekt für rund die Hälfte der US-Hypotheken gerade und stehen seit Anfang September unter staatlicher Kontrolle.

In Hinblick auf die Staatshilfen für den Finanzsektor sagte Paulson, es sei die Aufgabe des designierten US-Präsidenten Barack Obama, über die künftige Verwendung der öffentlichen Gelder zu entscheiden. Kapitalbeteiligungen an Banken seien immer noch ein wichtiges Mittel und sollten weitergehen. Dabei bezog Paulson sich auf die zweite Hälfte des 700 Mrd. Dollar schweren TARP-Rettungspakets der US-Regierung.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×