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20.05.2015

11:35 Uhr

Bau-Boom hält an

Mehrfamilienhäuser besonders beliebt

Der Boom in der Baubranche hält auch 2015 an – mit 1,5 Prozent mehr genehmigten Bauvorhaben als im Vorjahr. Der größte Teil davon entfällt auf Wohnbauten: Vor allem Mehrfamilienhäuser werden immer beliebter.

Vor allem im Bereich der Mehrfamilienhäuser gab es Zuwächse. dpa

Mehr Wohngebäude

Vor allem im Bereich der Mehrfamilienhäuser gab es Zuwächse.

WiesbadenDer Bauboom in Deutschland in Zeiten niedriger Zinsen hält an. Im ersten Quartal 2015 wurde der Bau oder Umbau von gut 64 800 Wohn- und Nichtwohngebäuden genehmigt. Das waren nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts 1,5 Prozent oder gut 900 mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Damit setzte sich nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Mittwoch die seit dem Jahr 2010 anhaltende positive Entwicklung fort. Größter Posten waren im ersten Quartal Wohngebäude. Insgesamt wurde die Errichtung von 55 425 neuen Wohnungen genehmigt. Dabei gab es allerdings nur im Fall von Mehrfamilienhäusern einen Anstieg der Baugenehmigungen.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

Von

dpa

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