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18.11.2013

14:32 Uhr

Baukonzern

Strabag baut Schnellstraße in Slowakei

Der österreichische Baukonzern Strabag erhält den Auftrag für ein Schnellstraßen-Teilstück in der Slowakei. Strabag hat die Schuldenkrise zuletzt zu schaffen gemacht. Nun zeigt sich das Unternehmen jedoch zuversichtlich.

Auf die Österreicher entfällt ein Auftragsvolumen von 40 Prozent. Reuters

Auf die Österreicher entfällt ein Auftragsvolumen von 40 Prozent.

WienDer österreichische Baukonzern Strabag hat gemeinsam mit Partnern einen Auftrag für ein Schnellstraßen-Teilstück in der Slowakei erhalten. Das von Strabag angeführte Konsortium errichtet in den kommenden zwei Jahren für insgesamt 178 Millionen Euro ein gut zehn Kilometer langes Straßenstück sowie Brücken und Lärmschutzwänden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Auf die Österreicher entfällt dabei ein Auftragsvolumen von 40 Prozent - also gut 70 Millionen Euro.

„Nach Jahren der Zurückhaltung bei öffentlichen Investitionen beginnt sich der slowakische Bausektor nun wieder zu erholen. Es sind einige Großaufträge in der Ausschreibungsphase, für die wir uns bewerben“, sagte Firmenchef Thomas Birtel.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

Koninklijke Bam Groep (Niederlande) – 6,98 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus dem niederländischen Bunnik bei Utrecht ist europaweit tätig und hat rund 19.500 Mitarbeiter.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 10,76 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 10,6 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 12,4 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,31 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 15,35 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 31,77 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2016 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 31,98 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,07 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2016 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von 1,1 Prozent.

Quelle: Deloitte

Der Strabag hatte wie einigen anderen europäischen Konkurrenten die maue Auftragslage durch die Schuldenkrise zu schaffen gemacht. Zuletzt hatte sich das Unternehmen jedoch zuversichtlich gezeigt - auch weil sich in manchen osteuropäischen Märkten eine Verbesserung abzeichnet. Jüngst hatte die Firma etwa Aufträge für Autobahnabschnitte in Ungarn und Bosnien an Land gezogen.

Von

rtr

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