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08.10.2014

15:27 Uhr

Bertrand Badré

Weltbank-Manager gibt klein bei

Es rumort bei der Weltbank: Trotz straffem Sparprogramm wollte Weltbank-Finanzchef Betrand Badré einen ordentlichen Bonus einstreichen. Die Mitarbeiter tobten, um sie zu beruhigen, musste er nun einlenken.

Bertrand Badré: Der Weltbank-Finanzchef hat Ärger mit seinen Mitarbeitern.

Bertrand Badré: Der Weltbank-Finanzchef hat Ärger mit seinen Mitarbeitern.

Weltbank-CFO Betrand Badré will auf seinen diesjährigen Bonus verzichten. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf den Weltbank-Chef Jim Yong Kim, der diese Aussage bei einer außerplanmäßigen Versammlung gesagt haben soll.

94.750 Dollar - die Summe, auf die Badré verzichtet, verdienen andere Menschen nicht in einem ganze Jahr. Für den Finanzchef eines Instituts wie der Weltbank sind das natürlich eher Peanuts – allein im vergangenen Geschäftsjahr, das im Juni 2014 endetet, verdiente der Manager 379.000 Euro. Dennoch ist der Schritt bemerkenswert.

Denn Badré versucht damit, die aufgebrachten Weltbank-Mitarbeiter zu beruhigen. Diese waren unzufrieden, weil das Institut schon seit längerem einem Sparkurs unterzogen wird und sie nicht eingesehen haben, warum ausgerechnet die Chefs nicht davon betroffen sind.

Genauer betrachtet, verzichtet Badré jedoch nur auf einen Teil seines Bonus'. Denn ein großer Batzen von dem Geld wurde ihm bereits ausgezahlt, laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters immerhin 70.000 Dollar.

Weltbank-Chef Jim Yong Kim strebt bei der internationalen Organisation weitreichende Reformen an: Durch Bürokratieabbau und neue Strukturen sollen die jährlichen Kosten binnen drei Jahren um 400 Millionen Dollar sinken.

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